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Ernst Probst

* 20.01.1946


Ernst Probst wurde am 20. Januar 1946, als Sohn einer Deutschen und eines Amerikaners, in Neunburg vorm Wald im bayerischen Regierungsbezirk Oberpfalz geboren.

Von 1946 bis 1960 lebte Ernst Probst in seinem Geburtsort Neunburg vorm Wald. Nach dem Abschluss der dortigen Schule absolvierte er in den Jahren von 1960 bis 1963 eine Ausbildung zum Schriftsetzer in Nürnberg und war, beim Sebaldus-Verlag in Nürnberg und später beim Druckhaus Nürnberg, bis 1968 in diesem Beruf tätig.

Nach einem Volontariat arbeitete Ernst Probst ab 1970 als Lokalredakteur bei der Tageszeitung "Nürnberger Nachrichten" in Weißenburg und Forchheim.

1971 wechselte Ernst Probst in die Politikredaktion des "Ring Nordbayerischer Tageszeitungen" (RNT) in Bayreuth und für dessen Sonderseiten er ab 1972 verantwortlich war. Ebenfalls 1971 siedelte Ernst Probst nach Bayreuth über

1973 zog Ernst Probst nach Mainz, wo er bei der Tageszeitung "Allgemeine Zeitung" für die Seite "Aus aller Welt" verantwortlich zeichnete.

Ab 1983 lebte er in Wiesbaden. Ebenfalls ab diesem Jahr war der für Ratgeber/Leserbriefe der "Allgemeinen Zeitung" Mainz verantwortlich. Zwei Jahre später übernahm er die Redaktion der Wochenendbeilage "Journal" der "Allgemeinen Zeitung" in Mainz und ab 1994 zusätzlich für das "Journal" des "Wiesbadener Kurier".

In seiner Freizeit schrieb Ernst Probst zahlreiche Zeitungsartikel über Astronomie, Geologie, Paläontologie, Zoologie und Anthropologie für die Süddeutsche Zeitung", "Frankfurter Allgemeine Zeitung", "Frankfurter Rundschau", "Die Welt", "Welt am Sonntag", deutsche Regionalzeitungen in Stuttgart, Ulm, Augsburg, Nürnberg, Kassel, Köln, Düsseldorf, Essen, Hannover, Hamburg, Berlin, Weimar, Dresden, Magdeburg, Schwerin, "Neue Zürcher Zeitung", "Wiener Zeitung", "Salzburger Nachrichten", "Oberösterreichische Nachrichten" Linz, "Die Zeit", "Rheinischer Merkur", "Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt", "Bild der Wissenschaft", "kosmos", "Westermanns Monatshefte", "Damals", "Ur- und Frühzeit", "Deutsche Presse-Agentur" (dpa), "Associated Press" (AP), "Deutscher Forschungsdienst" (df), "Evangelischer Pressedienst" (epd) und "Katholische Nachrichtenagentur" (KNA). Viele seiner Artikel für den "Deutschen Forschungsdienst" erschienen in der Buchreihe "Geschichten, die die Forschung schreibt"

Im Jahr 2001 nahm Ernst Probst seinen Abschied vom Redakteursberuf und wurde Buchverleger (Spezialitäten: Biografien, Geschichte, Natur, Wissenschaft, Aphorismen) sowie internationaler Fossilienhändler (vor allem Saurier) und Antiquitätenhändler (hauptsächlich Funde aus dem Nahen und Fernen Osten).

Im Dezember 2006 schloss Ernst Probst aus Altersgründen den Buchverlag sowie Fossilien- und Antiquitätenhandel.

Mit Ehefrau Doris und Sohn Stefan lebt er heute im Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kostheim. Als Hobby betreibt er zahlreiche Internetseiten (Weblogs), auf denen er Artikel über Medien, Kultur und Wissenschaft veröffentlicht.

Veröffentlichungen:

  • "Deutschland in der Urzeit" 1986
  • "Deutschland in der Steinzeit" 1991
  • "Rekorde der Urzeit" 1992
  • "Dinosaurier in Deutschland" 1993 (mit Raymund Windolf)
  • "Deutschland in der Bronzezeit" 1996
  • "Superfrauen 1 - Geschichte" 2001
  • "Superfrauen 2 - Religion" 2001
  • "Superfrauen 3 - Politik" 2001
  • "Superfrauen 4 - Wirtschaft und Verkehr" 2001
  • "Superfrauen 5 - Wissenschaft" 2001
  • "Superfrauen 6 - Medizin" 2001
  • "Superfrauen 7 - Film und Theater" 2001
  • "Superfrauen 8 - Literatur" 2001
  • "Superfrauen 9 - Malerei und Fotografie" 2001
  • "Superfrauen 10 - Musik und Tanz" 2001
  • "Superfrauen 11 - Feminismus und Familie" 2001
  • "Superfrauen 12 - Sport" 2001
  • "Superfrauen 13 - Mode und Kosmetik" 2001
  • "Superfrauen 14 - Medien und Astrologie" 2001
  • "Monstern auf der Spur" 2001
  • "Worte sind wie Waffen" (mit Doris Probst) 2001
  • "Meine Worte sind wie die Sterne" (mit Sonja Probst) 2001
  • "Königinnen der Lüfte" 2002
  • "Königinnen des Tanzes" 2002
  • "Nessie. Das Monsterbuch" 2002
  • "Der Ball ist ein Sauhund" (zusammen mit Doris Probst) 2003
  • "Der Schwarze Peter" 2005

Foto des Autors: Ernst Probst
Quelle & Rechte:
aphoristiker-archiv.de
Worte sind wie Waffen
"Worte sind wie Waffen"

Zitate von Ernst Probst

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Mutige ohne Macht und Geld stehen oft auf verlorenem Post.


Quelle: "Exposé"
© Ernst Probst

Echt an mancher Antiquität ist nur der anhaftende Sand, mit dem der Fälscher ein hohes Alter vortäuschen will.


Quelle: "Exposé"
© Ernst Probst

Bücherschreiben sollte nur, wer etwas zu sagen hat.


Quelle: "Exposé"
© Ernst Probst

Wenn ich in Solnhofen nach Fossilien suchte, träumte ich davon, einen Urvogel oder Flugsaurier zu entdecken. Am Ende des Tages war ich immer heilfroh, wenn ich bei einem Fossilienhändler einen kleinen Fisch kaufen konnte, um nicht mit leeren Händen nachhause fahren zu müssen.


Quelle: "Exposé"
© Ernst Probst

Gottseidank sind die Dinosaurier ausgestorben, sonst gäbe es die Menschen nicht.


Quelle: "Exposé"
© Ernst Probst

Bei den Bloggern ist es wie bei den Journalisten: Nicht jeder ist ein Meister seines Faches.


Quelle: "Exposé"
© Ernst Probst

Wer Fossilien sammelt, kann kein Kulturbanause sein.


Quelle: "Exposé"
© Ernst Probst

Viele Blogger verwenden auffällig oft das Wort "ich".


Quelle: "Exposé"
© Ernst Probst

Die gefährlichsten Feinde eines Mutigen sind die vielen Feiglinge.


Quelle: "Exposé"
© Ernst Probst

Auch in Gefahr werden aus Feiglingen meist keine Mutigen.


Quelle: "Exposé"
© Ernst Probst