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Philippus Aureolus Theophrastus Paracelsus

* Ende 1493 - † 24.09.1541


Zitate von Philippus Aureolus Theophrastus Paracelsus

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Lehren und nicht tun, das ist klein, lehren und tun, das ist groß und ganz.


Quelle: "Lob der Erziehung. Aphorismen für Pädagogen" Hrsg. Winfried Hönes, Wiesbaden - 1988


Wer glaubt alle Früchte werden mit den Erdbeeren reif, vesteht nichts von den Trauben.


Selig und mehr denn selig ist der, der im rechten Maße wandelt und bedarf nicht menschlicher erdichteter Hilfe, sondern wandelt im Weg, den Gott gegeben hat.


Gedenket, daß wir unsern Bruder nicht sollen einen Toren heißen: Dann Ursach: wir wissen nicht, was wir sind, allein Gott ist der Dinge ein Urteilsprecher und Erkenner.


Was wäre der Mensch wenn keine Seele in ihm wäre? Durch die Seele ist er erfüllt.


Der Geiz differiert gar wenig vom Stehlen.


Quelle: "De virtute humana"


Wenn ein Arzt auf richtigem Grunde stehen soll, so muß das Senfkorn des Glaubens in der Wiege in ihn gelegt werden, und er muß in dieser Kraft aufwachsen wie die Großen und Heiligen bei Gott. Auch soll der Arzt kunstreich sein, dieweil in ihm selbst die größten Arkana liegen. Er muß wissen, was über der Natur (Erscheinung) und Art (Form) ist, was über dem Leben ist, was sichtbar ist und was unsichtbar ist, daß er die Kranken gesund die Blinden sehend mache und die Toten auferwecke. Darin liegt keine Kunst, Doktor oder Magister zu werden; dies kann man ums Geld, aber die Kunst ist, "ein Doktor oder Meister in Wahrheit zu sein".