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Prof. Querulix

* 1946


Nach einem wirtschafts- und sozialwissenschaftlichem Studium sowie anschließender Tätigkeit in der beruflichen Weiterbildung berät und begleitet der Autor bis heute Führungskräfte namhafter Unternehmen als Berater und Coach in allen Fragen der persönlichen Kommunikation und ist auch als Redenschreiber tätig.

Neben zahlreichen Fachbüchern und Zeitschriftenbeiträgen zu Themen der Kommunikation und der Führung veröffentlicht er seit über 15 Jahren auch Aphorismen und Gedichte. Dabei legt er den Schwerpunkt auf kritische An- und Bemerkungen zu gesellschaftlichen Fragen der Gegenwart.


Zitate von  Prof. Querulix

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Besitzstandswahrer gleichen Schiffspassagieren, die verlangen, den Kurs des Staatsschiffes so zu halten, daß ihre Kabinen immer im Sonnenlicht liegen, und dabei in Kauf nehmen, daß es auf Grund läuft.


© Prof. Querulix

Friede ist der Zustand, der eintritt, wenn durch Krieg nichts mehr gewonnen werden kann oder schon alles verloren worden ist.


© Prof. Querulix

Vernünftig leben zu wollen, heißt auch zu akzeptieren, daß letztlich die Biologie des Daseins die Vernunft beherrscht.


© Prof. Querulix

Niemand kann einem andern ein guter Gefährte sein, der sich nicht selbst ein guter Gefährte ist.


© Prof. Querulix

Des Politikers größte Qualen sind verlorene Wahlen.


© Prof. Querulix

Der Verstand ist dem Menschen von der Natur gegeben, aber leider keine Gebrauchsanweisung dazu.


© Prof. Querulix

Menschen reagieren nicht auf die Dinge, wie sie sind, sondern wie sie ihnen scheinen. Deshalb besteht die Kunst der Überzeugung darin, die Wahrnehmung der Menschen so zu beeinflussen, wie man es braucht, damit sie in gewünschter Weise reagieren.


© Prof. Querulix

Ein Staat ist so lange unreformierbar, so lange die Verwaltung der Unzulänglichkeiten den Herrschenden mehr Nutzen bringt als deren Beseitigung.


© Prof. Querulix

Warum sollen nur Ärzte, Krankenhäuser, Pharma- und Medizintechnik-Industrie an Organspenden verdienen und nicht in erster Linie diejenigen, die das Geschäft durch ihre persönlichen Opfer überhaupt erst ermöglichen?


© Prof. Querulix

Gewohnheiten: Treue Diener und hilfreiche Assistenten, und zugleich unerbittliche Herren.


© Prof. Querulix

Versprechen hat sowohl die Bedeutung unabsichtliches Fehlsprechen wie auch eine Zusage machen. Deshalb ist es nicht überraschend, daß sich viele Menschen beim Versprechen versprechen.


© Prof. Querulix

Religionen sind institutionalisierte Lebensphilosophien, anfangs lebendig erstarren sie mit der Zeit in Ritualen, Macht- und Herrschaftsstrukturen.


© Prof. Querulix