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Deine Reue sei lebendiger Wille, fester Vorsatz. Begangene Fehler zu betrauern, ist zu nichts nütze.
Glücklichen ist’s nicht verliehen
Zu begreifen fremdes Weh.
Quelle: "Gedichte - Lieder und Romanzen" - 1834
aus: Der Mädchen Friedenslieder, 1813
Glückliche Jugend! Es wird in der Seele des zärtlichen Schwärmers jedes Gefühl Sehnsucht, jeder Gedanke Gefühl.
Jede Not und jedes Joch,
Ich weiß, man kann’s ertragen!
Ein jedes Wort, das noch so leise
Die Geister aneinanderreiht,
Wirkt fort in seiner stillen Weise,
In unberechenbare Zeit.
Es ist nicht schwer, ein bißchen Witz zu zeigen, sobald man derb und unmanierlich ist.
Ihr fürchtet nichts, Tyrannen;
allein den Tod, den fürchtet ihr!
Quelle: "Gedichte. Oden" - 1832
aus: Herrscher und Volk
Wenn du zwischen Wahrheit und Lüge in die Enge kommst, entscheide dich ohne Nachsinnen für die Wahrheit. Sie ist immer die bessere gesagt zu werden.
Ich möchte wieder wie ein junger SchwärmerAuf meinem Pegasus ein bißchen reiten.
Quelle: "Die Abadissen" - 1829, Prolog
Denn jeder glaubt ein All zu sein,
und Jeder ist im Grunde nichts.
Quelle: "Gedichte. Ghaselen" - 1821