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Jean Paul

* 21.03.1763 - † 14.11.1825

Illustration mit dem Titel: Dr. Katzenbergers Badereise
"Dr. Katzenbergers Badereise"
Illustration von © Michael Blümel

Zitate von Jean Paul

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Jeder Mensch wird als Zwilling geboren: als der, der er ist, und als der, für den er sich hält.


Die Natur kennt keinen Geiz, weder mit Kraft, noch Zeit, noch Verstand, noch Leben, so wie keine Unbestimmtheit, auch keine Vorliebe für irgendein äußeres Leben, sie wirft in den Spinnen Kopf eine unbewusste Messkunst, wie in den Newtons eine bewusste.


Verdienste reizen zu nichts als zur Haussuchung nach Sünden.


Der geistige Bluts Verwandte errät viel leichter seinen Verwandten als der körperliche den seinigen.


Nach der Kraft gibt es nichts so Hohes als ihre Beherrschung.


Wie soll ohne die ideale Jugendcrew das Leben reifen oder der Wein ohne August?


Zwei große Ärzte, Sommer und Winter -
zwei große Gifte, Herbst und Frühling.


Zur Ehe gehört nicht bloß, daß man das Mädchen, sondern auch, daß man sich prüfe - ob nämlich 2 Vortreffliche dennoch sich einander nicht fügen.


Es ist dem Menschen leichter und geläufiger, zu schmeicheln als zu loben.


Die neue Zeit fordert neue Kräfte. Neue Staatsschiffe lassen wie neue Boote noch Wasser ein, bevor sie zugequollen sind.


Laßt uns immer in den großen Traum des Lebens kleine bunte Träume weben.


Sei froh, daß du leiden kannst, sei froh, daß du fühlen kannst… Wie willst du wissen, ob es dir gut oder schlecht geht, wenn du nicht beides miteinander vergleichen kannst?


Eine gewisse Seelengröße macht zur Menschenkenntnis unfähig.


Mangel an Verschwiegenheit entsteht meist aus Mangel an Redestoff.


Ein Dummer mit Lebhaftigkeit ist das lächerlichste Geschöpf.