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Platon

* 428 v.Chr. - † 348 v.Chr.


Zitate von  Platon

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Es entstehen ja alle Kriege um den Besitz des Geldes willen.


Wenn zwei Knaben jeder einen Apfel haben und sie diese Äpfel tauschen, hat am Ende auch nur jeder einen. Wenn aber zwei Menschen je einen Gedanken haben und diese tauschen, hat am Ende jeder zwei neue Gedanken.


Die Liebe ist die Begierde, im Schönen zu zeugen.


Denn was dem Menschen zu schönem Ziel Führer durch das ganze Leben sein soll, kann weder Verwandtschaft noch Ehre noch Reichtum ihm bieten, nichts kann es so gut wie die Liebe.


Begierden, Lust und Schmerzgefühle von vielfachster Art wirst du vornehmlich bei den Kindern, Weibern und Sklaven finden, auch bei der geringwertigen Masse der so genannten Freien.


Philosophen sind die, welche das erfassen können, was sich immer gleich ist. Sie lieben stets jenes Wissen, welches ihnen etwas von dem Sein offenbart, das durch kein Entstehen und Vergehen verändert wird.


Diejenigen, die zu klug sind, sich in der Politik zu engagieren, werden dadurch bestraft, dass sie von Leuten regiert werden, die dümmer sind als sie selbst.


Man mag einen wohlgeordneten Staat mit wohlbedachten Gesetzen haben, er gerät doch zur Farce, und seine Gesetze bleiben verlorene Liebesmühe, wenn man unfähige Staatsdiener einsetzt, um sie anzuwenden.


Gerade deshalb ist die Torheit etwas so Arges, weil sie, ohne edel und verständig zu sein, mit sich zufrieden ist.


Liebe: eine schwere Geisteskrankheit.