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Ernst Benjamin Salomo Raupach

* 21.05.1784 - † 18.03.1852


Zitate von Ernst Benjamin Salomo Raupach

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Es stirbt ein großer Plan an keinem Übel leichter, als am Verlust der Zeit.


Die Begeist’rung kann bei dem Handel mit dem ruhigen berechnenden Verstande nur verlieren; drum sitzt auch stets die Phantasie am Tische des Lebens unten an, wo selten nur die Schüssel hingelangt.


Der Glaub’ ist ewig, irdisch ist die Form;
Sie dürfen wir verbessern, ja wir sollen’s:
Denn dazu ward uns der Erkenntnis Licht.


Quelle: "Die Hohenstaufen" - 1837

Das Kleine nur, das jeder faßt, erregt der Menschen Galle. Stiehl einen Hut und du verfällst der Schande; stiehl eine Kron’ und man bewundert dich.


Der Himmel gibt die Gunst des Augenblicks.
Wer schnell sie faßt, wird Meister des Geschicks.


Quelle: "Ich will!" Missionsdruckerei Steyl - 1920

Es liegt oft im ungewöhnlichen Ereigniß des Lebens Schicksal, und in einem Zufall verkleidet sich des Menschen guter Geist.


Schlecht ist der Wahn; doch wer an seinen Wahn
Das Leben setzt, der ist der Schlechten keiner.


Quelle: "Die Hohenstaufen" - 1837