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Antoine de Rivarol

* 20.06.1753 - † 13.04.1801


Zitate von Antoine de Rivarol

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Die herrliche Fähigkeit des Geistes zur Bildung von Sammelbegriffen ist die Wurzel fast aller seiner Irrtümer gewesen.


In jedem Staat haben die Grenzstädte weniger Freiheit als die Städte im Innern des Landes: In solchem Grad kommt die Sicherheit vor der Freiheit.


Die politischen Gemeinwesen fangen immer wieder von vorn an, sie leben nur von Heilmitteln.


Um etwas zu gelten in dieser Welt, muss man tun, was man kann, was man soll und was sich schickt.


Die Sprache ist ein Instrument, dessen Federn man nicht überanstrengen darf.


Meine Arbeit am Wörterbuch der Akademie erinnert mich an die eines Arztes, der seine Geliebte sezieren muss.


Das Volk spendet seine Gunst, niemals sein Vertrauen.


Die meisten unserer Gottlosen sind nur rebellische Frömmler.


In letzter Zeit konnte man bei Hofe in Frankreich sein Glück nur machen, wenn man es verstand, auf anziehende Weise lächerlich zu werden, oder sich erträglich machte durch völlige Bedeutungslosigkeit.


Man braucht den Appetit des Armen, um das Vermögen des Reichen zu genießen, den Geist eines Privatmanns, um wie ein König zu leben.