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Antoine de Rivarol

* 20.06.1753 - † 13.04.1801


Zitate von Antoine de Rivarol

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Ist das Volk aufgeklärter als der Thron, so ist es der Revolution sehr nahe. Dies geschah 1789, als die Finsternis über den Thron hereinbrach inmitten der Aufklärung.


Wenn man vor den Deutschen Geist zeigt, so bemühen sie sich zu verstehen, und es gelingt ihnen erst, nachdem sie sich durch Blicke besprochen haben. Sie tun sich zusammen, um ein Bonmot zu begreifen.


Der Märtyrer einer alten Religion gleicht einem Starrsinnigen, der einer neuen einem Erleuchteten.


Ist ein Mensch wertvoller als sein Besitz, so muss er arm sein, darum scheinen die Reichen so wenig zu gelten, und daher die Vorliebe der Philosophen für die Armen.


Die Erinnerung steht immer dem Herzen zu Diensten.


Die Liebe, die in Stürmen lebt und oft in den Armen der Treulosigkeit wächst, widersteht nicht immer dem Frieden der Treue.


Verachtung muss das geheimste unserer Gefühle sein.


Man hat Vermögen ohne Glück wie Frauen ohne Liebe.


Jedermann ist begierig, endlich Ruhe zu finden, aber manche Menschen sind so träge, dass sie das Endziel an den Anfang stellen.


Wer Wunder fordert, vergisst, dass er der Natur die Unterbrechung der ihren zumutet.