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Peter Rosegger

* 31.07.1843 - † 26.06.1918


Zitate von Peter Rosegger

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Naturschönheit ist eine Sache, die nicht so obenauf liegt, die erst entdeckt werden muß. Das Sinnliche allein ist dazu nicht genug, ein wenig Sinnen gehört auch dazu.


Wir müssen lernen – und das ist das große Gebot der Zeit, – lernen, wieder Persönlichkeit zu werden. Das lernt man im Verkehr mit der Welt, aber noch besser im Verkehr mit sich selbst.


Wo keine Liebe zur festständigen Heimat ist,
da ist auch keine zum Vaterland.


Quelle: "Jakob, der Letzte" - 1889
Peter Rosegger

Je größer die Begeisterung für den Gegenstand, je weniger Sorgfalt hat man für den Stil.


Quelle: "Heimgärtners Tagebuch" - Peter Rosegger

Der Mensch gehört zu Menschen.
Die Menschbrust ist unsere Heimat.


Das Kind lügt selten früher, als bis es bei anderen die Lüge entdeckt hat.


Die Ehr’ ist für arme Leute nicht weniger wert, als für vornehme, eher mehr, weil sie sonst nichts haben. Und jeder brave Mensch hält was darauf, daß er auch nach außen hin in Ehren dasteht.


Quelle: "Jakob, der Letzte" - 1889
Peter Rosegger

Dem Hungernden teilen vom Überfluß, ist Vorteil und Tugend der Reichen; doch für ihn brechen das letzte Stück Brot, dies Wunder der Liebe wirkt nur der Arme allein.


Es ist unsinnig, von einem Feldherrn ein Herz fürs Volk zu verlangen.


Die Frau wird vom Manne geleitet,
der Mann vom Prinzip.


Zwei Gesichter hat manches Eheweib, ein gutes für die Fremden und ein böses für daheim.


Der Mensch ist so eingerichet, daß ihn nicht das Studieren, nur das Probieren vorwärtsbringt.