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Peter Rosegger

* 31.07.1843 - † 26.06.1918


Zitate von Peter Rosegger

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Es geht ewig zu Ende, und im Ende keimt der Anfang.


Wenn ich gefragt würde, was ich lieber missen wollte, das Leid meiner Vergangenheit oder die Freuden meiner Gegenwart, ich müsste mich kaum entscheiden.


Mancher genießt das Leben nur halb, so lange er es ganz hat, und genießt es erst ganz, wenn er’s nur halb besitzt.


Ich habe nichts gegen das Wissen, aber Weisheit ist mir lieber. Weisheit entspringt nicht so sehr dem Verstand wie dem Herzen.


Wer die Wahrheit laut schmäht, der erweist ihr einen größeren Dienst,
als wer sie stillschweigend übergeht.


Das Hauptmerkmal echter Liebe ist das Mitleid. Die Sinnlichkeit fügt das Rad zusammen, das Mitleid legt den Reifen darüber.


Mit Annahme von Würden und Gütern
verkauft man sich nur allzu häufig.


Die derbsten Wahrheiten muß man den Leuten in Prosa sagen; in Versen halten sie alles für Kunst und Spiel.


Bei Frauen sind oft Schätze von Weisheit zu finden, die der Jüngling von solcher Seite lieber entgegennimmt als von der eines dozierenden Mannes.


Je mehr der Stahl geglutet, je besser ist das Schwert; je mehr ein Herz geblutet, je größer ist sein Wert.


Wir müssen lernen – und das ist das große Gebot der Zeit, – lernen, wieder Persönlichkeit zu werden. Das lernt man im Verkehr mit der Welt, aber noch besser im Verkehr mit sich selbst.


Das schwere Leben ist am leichtesten zu ertragen, wenn man sich schwere Aufgaben stellt.