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Jean-Jacques Rousseau

* 28.06.1712 - † 02.07.1778


Zitate von Jean-Jacques Rousseau

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Wehe der Zeit, in der die Frauen ihre Gewalt verlieren und ihre Urteile nichts mehr über die Männer vermögen! Das ist die letzte Stufe des Verderbens. Alle gesitteten Völker haben die Frauen in Ehren gehalten.


Ich bin Christ nicht als ein Schüler der Priester, sondern als ein Schüler Jesu Christi.


Die Erfahrung belehrt stets, aber Nutzen bringt sie nur für den Zeitraum, den man vor sich hat. Ist es wohl in dem Augenblick, da man sterben soll, noch Zeit zu lernen, wie man hätte leben sollen?


Wer nützen will, muss angenehm sein, und meine Feder hat diese Kunst verlernt.


Die Pflanzen modelt man durch die Kultur, die Menschen durch Erziehung. Schlimm genug, daß dem so ist; aber schlimmer noch wäre es, wenn diese Dressur nicht stattfände.


Quelle: "Lob der Erziehung. Aphorismen für Pädagogen" Hrsg. Winfried Hönes, Wiesbaden - 1988


Das Gewissen ist furchtsam, es liebt die Zurückgezogenheit und den Frieden: die Welt und der Lärm erschrecken es.


Wozu sollen wir unser Glück in der Meinung eines anderen suchen, wenn wir es in uns selbst finden können?


Das muss allen Seelen von einer gewissen Art so gehen, sie verwandeln sozusagen die andern in sich selbst, sie haben einen Wirkungskreis, innerhalb dessen ihnen nichts widerstehen kann.


Mit der übermäßigen Verweichlichung der Frauen fängt auch die der Männer an.


Die Menschen sind verdorben, und sie würden noch elender sein, wenn sie das Unglück gehabt hätten, gelehrt geboren zu werden.


Es gibt eine gewisse Eintracht der Seelen, die sich sogleich beim ersten Anblick bemerkbat macht.


Der große Irrtum derer, die studieren, ist, dass sie sich zu sehr auf ihre Bücher verlassen und nicht genug aus ihrem eigenen Reichtum schöpfen.


Man muss viel Kunst anwenden, um den gesellschaftlichen Menschen davon abzuhalten, dass er ganz und gar gekünstelt wirkt.


Denken war mir stets eine mühsame und reizlose Beschäftigung.


Wer weiß, wo man unabhängig und frei leben kann, ohne es nötig zu haben, jemandem Böses zu tun, und ohne Furcht, solches zu erleiden?