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Dschalal ad-Din Muhammad Rumi

* 30.09.1207 - † 17.12.1273


Zitate von Dschalal ad-Din Muhammad Rumi

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Wisch dir die Augen und betrachte das Bildnis des Herzens.


Ein Mann kam zum Haus seiner Angebeteten und klopfte:
"Wer ist da?" fragte eine Stimme.
"Ich bin es", antwortete der Mann.
"Hier ist kein Platz für dich und mich", entgegnete die Stimme. Die Tür blieb verschlossen.
Nach Jahren der Einsamkeit und Entbehrungen kam der Mann wieder zu der Tür und klopfte.
"Wer ist da?" fragte die Stimme wieder:
"Du bist es", antwortete der Mann. Und die Tür wurde ihm aufgemacht.


Ich versuchte, ihn zu finden am Kreuz der Christen,
aber er war nicht dort.
Ich ging zu den Tempeln der Hindus und zu den alten Pagoden,
aber ich konnte nirgendwo eine Spur von ihm finden.
Ich suchte ihn in den Bergen und Tälern,
aber weder in der Höhe noch in der Tiefe sah ich mich imstande, ihn zu finden.
Ich ging zur Kaaba in Mekka,
aber dort war er auch nicht.
Ich befragte die Gelehrten und Philosophen,
aber er war jenseits ihres Verstehens.
Ich prüfte mein Herz, und dort verweilte er, als ich ihn sah.
Er ist nirgends sonst zu finden.


Jedermann ist heute Goldgräber, aber wenn die gewöhnlichen Menschen Gold sehen, wissen sie nicht, was es ist. Vermagst du es nicht zu erkennen, so schließe dich einem Weisen an.


Wenn das Wasser ist wie ein Spiegel, kann es den Mond anschauen.