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Warum zanken wir dummen Menschen uns, warum sich von dem kurzen Leben auch nur eine Minute verderben?
Es gibt Gemüter, die nie zur Ruhe kommen, die abwechselnd des träumerischen Sinnens und des kräftigen Wirkens, der reinsten Leidenschaften und der ungezügelten Genüsse bedürfen, und die darum jedes phantastischen Schrittes, jeder Torheit fähig sind
Vorüber gehn die Schmerzen wie die Wonnen, geh an der Welt vorüber, sie ist nichts.
Meine Wohnung kommt mir vor wie ein Heiligtum. Ich mag nur Menschen drin sehn, die ich mag. Alle anderen weise ich ab.
O Leben, Leben, nur leben. Lieber noch verzweifelte Kämpfe als entsagen.
Ich liebe einen und begehre sechs andere, einen nach dem andern. Mich reizt nur gerade der Wechsel und "der fremde Herr".
Immer steh ich draußen vor der Tür, wenn die andern Feste feiern. Dies furchtbare Alleinsein.
Nichts ist für uns furchtbar, wenn wir Gladiatoren sein wollen.
Die Schreiberei kommt mir vor wie ein Tier mit einem Stachel, den man sich langsam und mühsam aus dem Fleisch ziehen muss.
Ich bin so reich nach allen Seiten, und mir fehlt doch so viel.