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Fanny zu Reventlow

* 18.05.1871 - † 26.07.1918


Zitate von Fanny zu Reventlow

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Erst dann hört man auf, jung zu sein, wenn ein Verlangen nach dem andern Abschied nimmt oder totgemacht wird.


Ich liebe einen und begehre sechs andere, einen nach dem andern. Mich reizt nur gerade der Wechsel und "der fremde Herr".


Ich fang an, mir jeden Tag zu notieren, damit die Zeit nicht so rennt, ich habe immer gefunden, dass es dagegen hilft, wenn man abends die Summe zieht.


Durch dieses Fenster hineinschauen, wo mein Kind im Bett liegt und auf mich wartet. Da liegt mein Kaiserreich!


Wie viele Kinder wachsen so auf, gut gepflegt, gut versorgt und gefüttert, alle schön regelmäßig, nur keine Gefühle, nur keine Weichheit und kein Überschwang.


Die abscheuliche Stadt. Die tausend ermüdenden Gänge, das viele "Erledigen" und Niefertigwerden, nie ungeteilte Tage.


Mein ganzes Leben war Leiden.


Dies Herumziehen ist einfach entsetzlich.


So ganz einsame Tage sind doch etwas Herrliches.


Wehgeheul ist dumm und überflüssig.