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Heribert Rau

* 11.02.1813 - † 26.08.1876


Zitate von Heribert Rau

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Gemein ist alles, was nicht zu dem Geiste spricht und kein anderes als sinnliches Interesse erregt.


Unser Leben verliert seine Schnellkraft, wenn wir nicht von Zeit zu Zeit in Lagen kommen, wo wir alle unsere Kräfte anspannen müssen, um sie mit Ehre zu bestehen; wo uns, wie bei einem kritischen Spiele, eine wohltätige Angst befällt, die nicht niederdrückend, sondern erregend wirkt.


Quelle: "Beethoven" - 1859
Verlag Meidinger Sohn & Comp., Frankfurt

Der rechte Mensch muß der Leidenschaften zugleich fähig und mächtig sein. Die Überströmungen des Willens gleichen jenen der Flüsse, die alle Brunnen eine Zeitlang verunreinigen; nimmt man aber die Flüsse weg, … so sind eben die Brunnen auch fort!


Selbstliebe ist die Mutter der bürgerlichen Gesellschaft und Geselligkeit, der ganzen Entwicklung unserer Körper und Geisteskräfte, aller Wissenschaft und Kunst – aber auch die Mutter aller Übel, der Gewalt des Starken über den Schwächeren, der Despoten und Priester, der Zwietracht und des Streites, der List und des Truges unter den Menschen, und, vor allen Dingen, der Selbsttäuschung und der Selbstüberhebung.


Quelle: "Der Fluch unserer Zeit" - 1863
Verlag Theodor Thomas, Leipzig

Die Jugend ist die Zeit der Gährung, in der das Herz für das Ideale schwärmt.


Quelle: "Beethoven" - 1859
Verlag Meidinger Sohn & Comp., Frankfurt