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Manche Zeit wird uns entrissen, manche gestohlen, manche verrinnt einfach.
Viele wirst du lenken, wenn die Vernunft dich lenkt.
Tier und Fisch lassen sich durch eine verlockende Hoffnung täuschen. Für Geschenke des Schicksals haltet ihr das? Fallen sind es.
Man muß so lange lernen, als man noch Mangel an Kenntnissen hat, wenn wir dem Sprichwort glauben wollen, also, solange wir leben.
Quelle: "Lob der Erziehung. Aphorismen für Pädagogen" Hrsg. Winfried Hönes, Wiesbaden - 1988
Alles fordert der Tod; Gesetz ist es, keine Strafe, zu sterben.
Tapferkeit liegt darin, zu bezwingen, was alle fürchten.
Wer Gott kennt, verehrt ihn.
Ein König ist, wer nichts fürchtete, ein König ist, wer nichts begehren wird.
Die Begehrlichkeit kennt keine Schranke, nur Steigerung.
Wen das Unglück oft übergeht, den findet es eines Tages doch.
Zum Höchsten ist gelangt, wer weiß, worüber er sich freut, wer sein Glück nicht unter fremde Macht gesetzt hat.
Höchster Reichtum ist die Armut an Begierden.
Wie groß die Schar der Bewunderer, so groß ist die der Neider.
Wer sich mit der Armut einrichtet, ist reich.
Aller Besitz ist vom Schicksal geborgt.