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Lucius Annaeus Seneca

* 4 v.Chr. - † 65 n.Chr.


Zitate von Lucius Annaeus Seneca

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Wenn du den Geist frei haben willst, musst du entweder arm sein oder einem Armen ähnlich.


Der unsichere Geist fürchtet, obwohl er zu wissen begehrt.


Verachtet die Armut: Niemand stirbt so arm, wie er geboren ward.


Wert ist betrogen zu werden, wer beim Geben ans Annehmen denkt.


Die übrigen Leidenschaften kann man verstecken und im Verborgenen nähren: Zorn bringt sich selber ans Licht und zeichnet sich im Gesicht ab, und je größer er ist, desto deutlicher braust er auf.


Rache bedeutet das Eingeständnis einer Kränkung.


Der Geist ist der Herr über sein Schicksal: Er kann sowohl Ursache seines Glücks als auch seines Unglücks sein.


... freue ich mich doch nur deshalb des Lernens, damit ich selbst lehren kann.


Quelle: "Lob der Erziehung. Aphorismen für Pädagogen" Hrsg. Winfried Hönes, Wiesbaden - 1988


Mangelndes Vertrauen ist nichts als das Ergebnis von Schwierigkeiten. Schwierigkeiten haben ihren Ursprung in mangelndem Vertrauen.


Der Tod kommt zu dir: Zu fürchten war er, wenn er bei dir bleiben könnte, notwendig kommt er entweder zu dir, oder er geht vorbei.


Nichts bringt uns mehr vom Weg zum Glück ab, als daß wir uns nach dem Gerede der Leute richten, statt nach unseren Überzeugungen.


Man schreitet von Großem zu Größerem, und überaus maßlose Hoffnungen macht sich, wer unverhofft Erfolg hat.


Nicht nur Anwesenheit, sondern Wachsamkeit ist nötig, eine enteilende Gelegenheit wahrzunehmen.


Die meisten schwanken zwischen Todesfurcht und Lebensqual erbärmlich hin und her und wollen nicht leben, können nicht sterben.


Der Tod bedeutet die Tilgung jeglichen Schmerzes,
und er ist die Grenze,
über die unsere Leiden nicht hinausgelangen;
er gibt uns wieder jenen Zustand der Ruhe zurück,
dem wir vor unserer Geburt angehörten.