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Wo Eitelkeit und Prunksucht anfängt, hört der innere Wert auf.
Man muss immer annehmen, was ein Mann in öffentlichen Verhältnissen Böses tun kann, das wird er tun, und die Geschichte hat immer zehn Beispiele gegen eins, dass er es tut. Eine Staatsverfassung, die dieser Furcht nicht abhilft, ist also schlecht.
Wer von Freiheit und Gerechtigkeit kein besseres Ideal kennt, als ihm die Geschichte zeigt, ist sehr arm an Trost für die Menschheit.
Über einen Regenten muss man kein Urteil haben, als bis er zwanzig Jahre regiert hat.
Es würde alles besser gehen, wenn man mehr ginge.
Man darf die meisten Dinge nur sagen, wie sie sind, um eine treffliche Satire zu machen.
Wer mit einem guten Gedanken stirbt, ist immer glücklicher, als wer als Sieger über ein Schlachtfeld zieht.
Wenn wir in unsern öffentlichen Verhältnissen sagen, man müsse das Beste wählen, so heißt das bloß: Man muss tun, was weniger schlecht ist, denn das Gute wird man uns schon zu verwehren wissen.
Seid vertraut mit der reinen Natur, und ihr werdet bald vertraut mit der Tugend. Durch ihren Umgang gewinnt ihr Licht, so viel euch frommt, und Mut und Kraft, so viel ihr braucht.
Jeder denkt an sein Haus, niemand an das Vaterland. Aus selbstsüchtigen Hausvätern entsteht ein schlechter Staat.