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Mensch, hüte dich vor dir. Wirst du mit dir beladen, Du wirst dir sicher mehr als tausend Teufel schaden.
Der Liebe Mittelpunkt ist Gott und auch ihr Kreis, In ihm ruht sie, liebt all’s in ihme gleicherweis.
Halt an, wo läufst du hin? Der Himmel ist in dir.
Suchst du Gott anderswo, du fehlst ihn für und für.
Quelle: "Der Cherubinische Wandersmann" I S. 82
Für Böse ist’s Gesetz; wär kein Gebot geschrieben: Die Frommen würden doch Gott und den Nächsten lieben.
Kein Stäublein ist so schlecht, kein Stüpfchen ist so klein, Der Weise siehet Gott ganz herrlich drinne sein.
Wenn ich die Lauterkeit durch Gott geworden bin, So wend’ ich mich, um Gott zu finden, nirgends hin.
Die Lieb’ ist unser Gott, es lebet all’s durch Liebe, Wie selig wär ein Mensch, der stets in ihr verbliebe.
Der Vogel in der Luft,
der Stein ruht auf dem Land.
Im Wasser lebt der Fisch,
mein Geist in Gottes Hand.
Mensch! Ein vollkommener Christ hat niemals rechte Freud auf dieser Welt. Warum? Er stirbet allezeit.
Auf der Welt ist’s finster, leuchten müssen wir, du in deiner Ecke, ich in meiner hier!
Dass der gerechte Mensch wächst wie ein Palmenbaum, verwunder ich mich nicht: Nur dass er findet Raum.
Die Schrift ist Schrift, sonst nichts. Mein Trost ist Wesenheit, Und, dass Gott in mir spricht das Wort der Ewigkeit.