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Oswald Spengler

* 29.05.1880 - † 07.05.1936

Foto des Autors: Oswald Spengler
Bundesarchiv, Bild 183-R06610 / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

Zitate von Oswald Spengler

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Kühle Urteilskraft ist die Wortlose Fähigkeit, Sinneseindrücke und Handlungen zu einer Einheit zu fassen.


Das Leben ist nicht in der Katze, sondern die Katze ist Leben.


Hand und Geist sind zarteste und mächtigste Waffe.


Quelle: "Urfragen. Fragmente aus dem Nachlass"


Der Bauer ist der ewige Mensch, unabhängig von aller Kultur, die in den Städten nistet. Er geht ihr voraus, er überlebt sie, dumpf und von Geschlecht zu Geschlecht sich fortzeugend.


Wenn ich mein Leben betrachte, ist es ein Gefühl das alles, alles beherrscht hat: Angst. Angst vor der Zukunft, Angst vor Verwandten, Angst vor Menschen, vor Schlaf, vor Behörden, v. Gewitter, v. Krieg, Angst, Angst.


Quelle: "Ich beneide jeden der lebt"
Abs. 78 - S. 51


Starker Intellekt lässt den Instinkt verkümmern.


Quelle: "Urfragen. Fragmente aus dem Nachlass"


Cogito, ergo sum. Das ist willkürlich: auch wenn ich nicht denke, bin ich.


Wirklichkeit ist unendliches Wirken, unaufhörliche Bewegung.


Quelle: "Urfragen. Fragmente aus dem Nachlass"


Wir haben nicht die Freiheit, dies oder jenes zu erreichen, aber die, das Notwendige zu tun oder nichts.


Nun, wenn durch mein ganzes Leben ein unstillbarer Hunger nach Sonne, Schönheit, Milde geht, so kommt es wohl daher, daß in dieser Gemeinschaft einander nicht verstehender Menschen, die ich „Elternhaus nennen mußte, kein Maß davon zu finden war.


Quelle: "Ich beneide jeden der lebt"
Abs. 45 - S. 35