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Adalbert Stifter

* 23.10.1805 - † 28.01.1868


Zitate von Adalbert Stifter

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Das Heiligste in uns sagt, dass die Eltern geehrt werden müssen, dass das Band zwischen Eltern und Kind nicht zerstört werden darf, wenn auch das Herz bricht.


Ich glaube, es ist die erste und heiligste Pflicht des Staates, dass er die Menschen zu eigentlichen Menschen mache, dies tut aber nur Unterricht und Erziehung. Ohne diesen bleibt oder wird die Menschheit verwildert und zerstört sich selbst.


Anmaßung geht niemals aus einem Dasein, sondern nur stets aus einem Mangel hervor.


Ein wirklicher und aufrichtiger Freund ist nächst der treuen Gattin das größte Gut des Herzens, das ein Mann auf dieser Erde haben kann.


Was im Menschen rein und herrlich ist, bleibt unverwüstlich und ist ein Kleinod in allen Zeiten.


Wie heilig, wie unbegreiflich und wie furchtbar ist jenes Ding, das uns stets umflutet, das wir seelenlos genießen, und das unseren Erdball mit solchen Schauern überzittern macht, wenn es sich entzieht, das Licht, wenn es sich nur so kurz entzieht.


Alles wäre gewonnen, wenn es gewonnen werden könnte, daß kein einziger Unrecht täte.