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Theodor Storm

* 14.09.1817 - † 04.07.1888


Zitate von Theodor Storm

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Doch hängt mein ganzes Herz an dir,
du graue Stadt am Meer.
Der Jugend Zauber für und für,
ruht lächelnd doch auf dir,
du graue Stadt am Meer.


Die Liebe, welch lieblicher Dunst;
doch in der Ehe, da steckt die Kunst.


Wenn es in unserem Leben etwas Ewiges geben soll, so sind es die Erschütterungen, die wir in der Jugend empfangen.


Regine

Und webte auch auf jenen Matten
Noch jene Mondesmärchenpracht,
Und stünd sie noch im Waldesschatten
inmitten jener Sommernacht;
Und fänd ich selber wie im Traume
Den Weg zurück durch Moor und Feld,
Sie schritte doch vom Waldessaume
Niemals hinunter in die Welt.


Der Glaube ist zum Ruhen gut, doch bringt er nichts von der Stelle.
Der Zweifel in ehrlicher Männerfaust, der sprengt die Pforten zu Hölle.


Die Lieb’ ist wie ein Wiegenlied: Es lullt dich lieblich ein. Doch schläfst du kaum, so schweigt das Lied, und du erwachst allein.


Über die Heide hallet mein Schritt, Dumpf aus der Erde wandert es mit.