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Weihnachten - Es war immer mein schönstes Fest.
Frage
Wenn einsam du im Kämmerlein gesessen,
wenn dich der Schlummer floh die lange Nacht,
dann hast du oft, so sprichst du, mein gedacht;
doch, wenn die Sonne kommen unterdessen,
wenn dir die Welt und jeglich Aug gelacht,
hast du auch dann wohl jemals mein gedacht?
Und war es auch ein großer Schmerz
Und war es auch ein großer Schmerz,
und wär’s vielleicht gar eine Sünde,
wenn es noch einmal vor dir stünde,
du tätst es noch einmal, mein Herz.
Trost
So komme, was da kommen mag!
Solang du lebst, ist es Tag.
Und geht es in die Welt hinaus,
wo du mir bist, bin ich zu Haus.
Ich seh dein liebes Angesicht,
ich sehe die Schatten der Zukunft nicht.
Es wird Weihnachten!
Mein ganzes Haus riecht schon nach braunem Kuchen –
versteht sich nach Mutters Rezept -, und ich sitze sozusagen schon seit Wochen im Scheine des Tannenbaums. Ja, wie ich den Nagel meines Daumens besehe, so ist auch der schon halbwegvergoldet.
Man leiste nur was und lasse Wirkungen von sich ausgehen, so kommen gute Gegenwirkungen von selbst.
Ich seh dein liebes Angesicht,
ich seh die Schatten der Zukunft nicht.