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Theodor Storm

* 14.09.1817 - † 04.07.1888


Zitate von Theodor Storm

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Das ist das Größte, was dem Menschen gegeben ist, daß es in seiner Macht steht, grenzenlos zu lieben.


Auch von den Toten bleibt auf Erden noch ein Schein zurück, und die Nachgelassenen sollen nicht vergessen, daß sie in seinem Lichte stehen, damit sie sich Hände und Antlitz rein erhalten.


Was das Schicksal schickt, ertrage, auch im Leide nicht verzage. Ob in Freude, ob in Trauer, glaube niemals an die Dauer.


Wenn der Pöbel aller Sorten Tanzet um die goldnen Kälber, Halte fest: du hast vom Leben Doch am Ende nur dich selber.


Heute, nur heute
Bin ich so schön;
Morgen, ach morgen
Muß alles vergehn!
Nur diese Stunde
Bist du noch mein;
Sterben, ach sterben
Soll ich allein.


Der Nebel steigt, es fällt das Laub; schenk ein den Wein, den holden,
wir wollen uns den grauen Tag vergolden, ja vergolden.


Regine

Und webte auch auf jenen Matten
Noch jene Mondesmärchenpracht,
Und stünd sie noch im Waldesschatten
inmitten jener Sommernacht;
Und fänd ich selber wie im Traume
Den Weg zurück durch Moor und Feld,
Sie schritte doch vom Waldessaume
Niemals hinunter in die Welt.