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Theodor Storm

* 14.09.1817 - † 04.07.1888


Zitate von Theodor Storm

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Hehle nimmer mit der Wahrheit!
Bringt sie Leid, nicht bringt sie Reue.
Doch weil die Wahrheit eine Perle,
wirf sie auch nicht vor die Säue.


So komme, was da kommen mag
solange du lebst, ist es Tag
Und geht es in die Welt hinaus
wo Du mir bist, bin ich zu Haus.
Ich seh’ Dein liebes Angesicht
ich seh’ die die Schatten der Zukunft nicht.


Das ist das Größte, was dem Menschen gegeben ist, daß es in seiner Macht steht, grenzenlos zu lieben.


Aus eigenem Herzen geboren,
nie besessen und dennoch verloren.


Die Liebe, welch lieblicher Dunst;
doch in der Ehe, da steckt die Kunst.


Er wirft den Kopf zurück und spricht: "Wohin ich blicke, Lump und Wicht!" Doch in den Spiegel blickt er nicht.


Elisabeth

Meine Mutter hat’s gewollt,
Den andern ich nehmen sollt;
Was ich zuvor besessen,
Mein Herz sollt es vergessen;

Das hat es nicht gewollt.
Meine Mutter klag ich an,
Sie hat nicht wohlgetan;
Was sonst in Ehren stünde,
Nun ist es worden Sünde.
Was fang ich an?

Für all mein Stolz und Freud
Gewonnen hab ich Leid.
Ach, wär das das nicht geschehen,
Ach, könnt ich betteln gehen
Über die braune Heid.