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Moritz Gottlieb Saphir

* 08.02.1795 - † 05.09.1858


Zitate von Moritz Gottlieb Saphir

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Die Liebe ist ein Nichts, aus dem jedes Herz eine Welt macht, sie ist ein Nichts, welches alles macht, ein Alles welches nichts ist.


Zwei schöne Frauen werden sich nie lieben, nie anerkennen, daß die andere schön ist. Es geht ihnen wie den römischen Zeichendeutern: alle Welt glaubte ihren Wundern, nur sie selbst machten sie sich wechselseitig streitig.


Die Liebe und die Gegenliebe spielen die vielhändige Ouvertüre zu jeder innigen Empfindung.


Quelle: "Album geselliger Torheiten" - 1838-1841


Zum Dichter muß man geboren, zur Anerkennung muß man gestorben sein!


Gott Amor, Gott Hymen und der Tod haben ein Licht. Amor hat ein Talglicht, das schmilzt schnell, Hymen hat ein Wachslicht, das brennt hell, und der Tod hat eine Pechfackel, die verrinnt schnell.


Der Witz fängt da an, wo das Geld aufhört. Je mehr Geldmangel, desto mehr Witzüberfluß.


Und wirfst du tausendmal den Haß hinaus, er kehrt dir tausendmal zurück ins Haus.


Weiber, Glück und Gold, sind dem Narren hold! heißt es. Also kann es doch nichts Klügeres geben, als ein Narr zu sein.


Um Menschen kennenzulernen, muß man mit ihnen umgehen; aber sie zu achten, muß man sie meiden.


Das Narrenhaus ist ein Haus des Glücks; denn es ist schon ein Glück, daß man den Narren ein Haus baut. Den klugen Leuten baut kein Mensch eins.