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Joseph Victor von Scheffel

* 16.02.1826 - † 09.04.1886


Zitate von Joseph Victor von Scheffel

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Laß stürzen, Herz, was nicht mehr stehen mag, und bau dir eine neue Welt, bau sie dir tief innen, lustig, stolz und weit; strömen und verrinnen laß die alte Zeit.


Quelle: "Ekkehard" - 1857

Melancholisch Gemüt zehrt lang an erlittener Beschädigung und vergißt in seinem Brüten, daß tadelhafte Tat nur durch nachfolgende bessere im Gemüt der Menschen verwischt wird.


Quelle: "Ekkehard" - 1857

Was ich rede, soll sich nicht drehen lassen wie ein Ring am Finger.


Quelle: "Ekkehard" - 1857

Aus dem Dünkel eig’nen Meinens
nie entkeimt die frische Saat;
im Nachdenken nur entschwingt
sich Menschengeist und Schöpfertat.


Echte Dichtung macht den Menschen frisch und gesund.


Quelle: "Ekkehard" - 1857

Es ist mit des Menschen Gemüt wie mit dem Meere. Hat der Sturm auch ausgetobt, so wogt und brandet es noch lange stärker als sonst und unter einsmal schäumt wieder ein nachzüngelnder Wellensturz gewaltig auf und jagt die Möwen vom Fels.


Quelle: "Ekkehard" - 1857

Nicht jeder taugt zu jedem. Das Gebirg
Treibt andre Blumen als der Tiefensand.


Quelle: "Der Trompeter von Säckingen, ein Sang vom Oberrhein" - 1854