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Joseph Victor von Scheffel

* 16.02.1826 - † 09.04.1886


Zitate von Joseph Victor von Scheffel

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Liebe ist von allen Lehrern der geschwindeste auf Erden. Was oft Jahredes Fleißes nicht erreichen, das gewinnt sie mit dem Zauber einer Bitte,mit der Mahnung eines Blickes.


Es eilt die Zeit mit unbarmherz’gen Schritten,
Dem Heute folgt das Morgen unverweilt,
Und eh’ wir uns recht umschaun, legt sich schon
Die Runzel faltig auf die hohe Stirn
Und graues Haar schleicht in die Locken ein.


Man spricht vom vielen Trinken stets, doch nie vom großen Durste.


Der Narr stolpert über den Abgrund, in den der Weise regelrecht fällt.


Es wär' so schön gewesen, es hat nicht sollen sein.


Mißtöne werden schwer vergeben, zumal von dem, der sie selber angeschlagen.


Quelle: "Ekkehard" - 1857

Was in der Wörter Hülle
Als stille Seele kreist,
Weckt zu melodischer Fülle
Ein feiner Künstlergeist.