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Rupert Schützbach

* 04.12.1933


Rupert Schützbach wurde am 4. Dezember 1933 als Sohn einer Kaufmannsfamilie in Hals bei Passau geboren. Kindheit und Jugend verbrachte er in dieser idyllischen Marktgemeinde, die heute ein Stadtteil von Passau ist. Seine Eltern führten in Hals einen "Tante-Emma-Laden”.

In Passau besuchte Rupert Schützbach die Oberrealschule und bereits während dieser Zeit verfasste er Gedichte und Geschichten. Sehr früh stand für ihn fest, dass er Schriftsteller werden wollte. Bereits als 14-jähriger versuchte er sich an Romanen. Seine Liebe zur Lyrik wurde durch eine Sammlung moderner Gedichte geweckt, die ihm den Anstoß gab, selbst anzufangen.

Nach Abgang von der Oberrealschule (mit "Mittlerer Reife") begann Rupert Schützbach 1952 seine Berufsausbildung bei der Post in Passau.

1954 wechselte er zur Bundeszollverwaltung. Seine hauptsächlichen Stationen als Zollbeamter waren Heidelberg (1954 bis 1961), München (1961 bis 1963) und Passau (1963 bis 1995). 1995 trat Diplom-Finanzwirt Rupert Schützbach als Zollamtsrat in den Ruhestand, den er in Passau verbringt.

Rupert Schützbach ist seit 1967 verheiratet mit Klara, geborene Bentele. Klara Schützbach stammt aus Baindt (Oberschwaben).

Rupert Schützbach kann auf mehr als 2000 literarische Einzelveröffentlichungen zurückblicken, die vornehmlich in Zeitungen und Zeitschriften erschienen sind. Darüber hinaus ist er mit seinen Beiträgen in über 150 Anthologien, Schulbüchern, Kalendern etc. vertreten. Des Weiteren stellten Rundfunk und Fernsehen wiederholt den Dichter und sein Werk vor. Zwischen 1965 und 2008 hat der Autor ein Dutzend Gedicht- und Epigrammbändchen, vier Aphorismen-Bändchen sowie eine Erzählung (in Buchform) veröffentlicht. Bei einigen weiteren Büchern gehört er zu den Mitverfassern.

Rupert Schützbach ist Mitglied des PEN-Clubs, der Humboldt-Gesellschaft, der Regensburger Schriftstellergruppe International und des Passauer Literaturkreises. Von den mehreren literarischen Auszeichnungen, die ihm zuteil wurden, sei hier erwähnt: der 1. Preis im Lyrik-Wettbewerb "Soli Deo Gloria" 1984, der Kulturelle Ehrenbrief der Stadt Passau 1991 und die "Literatenkerze" des Künstlerkreises "Katakombe" München 1996.

Veröffentlichungen:

  • "Marktbericht" Gedichte - Delp’sche Verlagsbuchhandlung 1970 – München
  • "Nach Judas kräht kein Hahn" Gedichte - Herbert Reich – Evang. Verlag 1973 – Hamburg
  • "Nachschläge und andere Epigramme" - Delp’sche Verlagsbuchhandlung 1978 – München
  • "Ich griff nach dem Wind" Gesammelte Naturgedichte - Verlag Passavia 1980 - Passau
  • "Kopfkonfekt" Aphorismen - Lippmann Verlag 1983 - Passau
  • "Glückssachen und andere Epigramme" - Delp’sche Verlagsbuchhandlung 1985 – München
  • "Tage, geschrumpft wie getrocknete Pflaumen" Gedichte - Edition Toni Pongratz 1987 - Hauzenberg
  • "Wortgreiflichkeiten und andere Epigramme" - Rosenheimer Verlagshaus 1990 - Rosenheim
  • "Rollentausch und andere Epigramme" - Edition Töpfl 1997 - Tiefenbach
  • "Simones Weg. Erzählung." - Edition Töpfl 2001 - Tiefenbach
  • "WeltAnschauung. Aphorismen & Definitionen & Sprüche aus zwanzig Jahren." - Edition Töpfl 2001 – Tiefenbach
  • "Aus aller Herzen Länder" Aphorismen - Edition Toni Pongratz 2007 - Hauzenberg
  • "Kurzer Reifungsprozess" Epigramme - Edition Toni Pongratz 2008 - Hauzenberg

Foto des Autors: Rupert Schützbach
Quelle & Rechte:
aphorismen-archiv.de
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Zitate von Rupert Schützbach

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Sauerstoffmangel ist bei Gipfelgesprächen ein natürliches Vorkommnis.


Quelle: "Aus aller Herzen Länder"
© Rupert Schützbach


Das Fernsehen ist die Prärie der Schleichwerbung.


Quelle: "Aus aller Herzen Länder"
© Rupert Schützbach


Ein Text ist originell, wenn er auch in gedruckter Form die Handschrift seines Verfassers trägt.


Quelle: "Aus aller Herzen Länder"
© Rupert Schützbach


Im Gegensatz zu Tafelsilber muss Tafelmusik nicht geputzt werden.


Quelle: "Aus aller Herzen Länder"
© Rupert Schützbach


Denken wir milde über den Sündenfall der ersten Menschen. Adam und Eva hatten keine Vorbilder.


Quelle: "WeltAnschauung"
© Rupert Schützbach


Kindisches Doktorspiel: Nabelschau.


Quelle: "Aus aller Herzen Länder"
© Rupert Schützbach


Ein Freigeist ist ein Denker, der sich im freien Fall befindet.


Quelle: "Aus aller Herzen Länder"
© Rupert Schützbach


Wer barfuss geht, dem kann man nichts in die Schuhe schieben.


Quelle: "Aus aller Herzen Länder"
© Rupert Schützbach


Zum Ratsherrn taugt nur, wer fähig ist, als Ratsdiener zu wirken.


Quelle: "Exposé"
© Rupert Schützbach


Es ist zum Weinen. Aber viele haben keine Tränen.


Quelle: "Aus aller Herzen Länder"
© Rupert Schützbach