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Carmen Sylva

* 29.12.1843 - † 02.03.1916


Zitate von Carmen Sylva

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Die Dummheit drängt sich vor, um gesehen zu werden; die Klugheit steht zurück, um zu sehen.


Das wunderschöne, duftende, herrliche Brot! Wie gut könnten wir von Brot, Milch und Früchten leben und brauchten die sogenannten Tafelfreuden gar nicht, die so vielen Wesen das Leben kosten.


Das größte Glück und das größte Unglück ist: wunschlos zu sein.


Deine große Müdigkeit, Seele, das ist es, was mir nicht gefällt.


Der Krieg zwischen zwei gebildeten Völkern ist ein Hochverrat an der Zivilisation.


Der Aphorismus ist wie eine Biene mit Gold beladen und mit einem Stachel versehen.


Erziehung heißt, sich in der umgebenden Welt zurechtfinden, und die Freiheiten seiner Nebenmenschen in keiner Weise beeinträchtigen. Inwieweit dies aber gelingt, hängt lediglich von der Natur eines jeden ab, ob er egoistisch oder altruistisch angelegt ist.


Quelle: "Geflüsterte Worte"Essays und Lyrik, 5 Bände - 1903–1920