Apho Logo


Carmen Sylva

* 29.12.1843 - † 02.03.1916


Zitate von Carmen Sylva

Insgesamt finden sich 82 Texte im Archiv.
Es werden maximal 7 Texte, täglich wechselnd, angezeigt.

Es ist nicht genug, die Menschen zu beobachten; man muß sie aufsaugen und im eigenen Herzen leben lassen, um sie zu verstehen.


Quelle: "Vom Amboß." - E. Strauß-Verlag, Bonn - 1890

Die ganze Erde ist auf Verbrauch eingerichtet, wie solltest du allein darin ohne Not sein? Der Vogel lebt in Angst, der Wurm wird versehrt, der Biene Hochzeitsflug wird von irgend einem Räuber vernichtet, und du willst allein glücklich sein, da, wo kein Tier glücklich ist, und zufrieden, ohne Angst leben darf.


Quelle: "Geflüsterte Worte"Essays und Lyrik, 5 Bände - 1903–1920

Man verneigt sich vor der Intelligenz, man kniet vor der Güte.


Es müssen außergewöhnliche Verhältnisse sein, bis eine Frau lernt, sich selbst zu verachten. Denn sogar eine vor der Welt verpönte Liebe ist in ihren eigenen Augen geheiligt durch die Aufopferung, die sie hineinträgt.


Quelle: "Geflüsterte Worte"Essays und Lyrik, 5 Bände - 1903–1920

Der Mann ist eifersüchtig auf seiner Gattin Geist, Talente, kurz auf alles, womit sie glänzen kann, wodurch er fürchtet, in den Schatten gestellt zu werden.


Es ist eine üble Gewohnheit der Menschen, einander ihre verschiedenen Erfahrungen und Erlebnisse nicht zu glauben.


Quelle: "Geflüsterte Worte"Essays und Lyrik, 5 Bände - 1903–1920

Du bist viel weniger verlassen und vergessen als du es wähnst, du bist von vielen umgeben, die deiner warten, aber du glaubst es nicht in der Stunde, welche du Verzweiflung nennst.


Quelle: "Geflüsterte Worte"Essays und Lyrik, 5 Bände - 1903–1920