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Carmen Sylva

* 29.12.1843 - † 02.03.1916


Zitate von Carmen Sylva

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Erziehung heißt, sich in der umgebenden Welt zurechtfinden, und die Freiheiten seiner Nebenmenschen in keiner Weise beeinträchtigen. Inwieweit dies aber gelingt, hängt lediglich von der Natur eines jeden ab, ob er egoistisch oder altruistisch angelegt ist.


Quelle: "Geflüsterte Worte"Essays und Lyrik, 5 Bände - 1903–1920


Es ist eine üble Gewohnheit der Menschen, einander ihre verschiedenen Erfahrungen und Erlebnisse nicht zu glauben.


Quelle: "Geflüsterte Worte"Essays und Lyrik, 5 Bände - 1903–1920


Ohne Güte keine Wahrheit. Die Beobachtung durch die Augen allein ist unvollständig.


Quelle: "Vom Amboß." - E. Strauß-Verlag, Bonn - 1890


Der Mensch hat zu sehr die Einbildung, daß die Natur sein Werkzeug ist und von ihm mißbraucht werden darf, und nicht genug Andacht vor Gottes Schöpfung, an der er gar keinen Theil hat.


Die Menschen haben viel weniger Gewalt über dich, als sie es meinen, da sie über deine Gedanken keine Macht haben. Die sind dein und bleiben dein, was sie auch sagen und wie sehr sie auch schreien mögen.


Wenn es eine Hölle geben kann, so ist sie ganz gewiß nur eine Zeit namenloser Angst.


Quelle: "Geflüsterte Worte"Essays und Lyrik, 5 Bände - 1903–1920


Was wir Freiheit nennen, ist Gottes Gedanke in uns.