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Carl Ludwig Schleich

* 19.07.1859 - † 07.03.1922


Zitate von Carl Ludwig Schleich

Insgesamt finden sich 246 Texte im Archiv.
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Jede Krankheit zeigt sich an und warnt. Ihre Meldereiter sind: Unlust, Unbehagen, Kraftabfall und Schmerz. Aber auch die kommende Gesundheit gibt Signale: Hoffnung und Tatenlust.


Quelle: "Die Weisheit der Freude" - 1921, Berlin Ernst Rowohlt Verlag


Die meisten Menschen, die früh alt werden, sind es immer gewesen. Es gibt greisenhafte Kinder, wie es Kinderseelen bei alten Menschen gibt.


Unser ganzes schnelles Leben ist am Ende überhaupt ein langsamer Opfertod gewesen für alles, was wir geliebt, erstrebt, erhofft haben.


Quelle: "Das Ich und die Dämonien" - 1920


Laß nicht lange die Sonne schlafen, ehe du zur Ruhe gehst.


Quelle: "Erlebtes, Erdachtes, Erstrebtes" - 1928, Leipzig: H. Fikentscher Verlag


Die heißesten Tränen sind die im Traum geweinten. Sie fallen auf ein schuldloses Herz, denn nur im Traum sind wir ohne Schuld.


Quelle: "Die Weisheit der Freude" - 1921, Berlin Ernst Rowohlt Verlag


Ein guter Schriftsteller muß sein wie ein guter Wegführer, der uns weit durch Land, Dickicht und Wald leitet und nun plötzlich, da er endet, die Zweige auseinanderbiegt und uns das freie Meer in seiner ganzen Schönheit zeigt. Er führt uns an das Schönste nur heran und schweigt: Das beste muß uns dann selbst einfallen.


Quelle: "Erlebtes, Erdachtes, Erstrebtes" - 1928, Leipzig: H. Fikentscher Verlag


Die Idee ist eine Seifenblase: ein Sandkorn Wahrheit läßt sie platzen.


Quelle: "Erlebtes, Erdachtes, Erstrebtes" - 1928, Leipzig: H. Fikentscher Verlag


Verlieren wir nicht unser Ich oft lange vor unserem Tode? Es schläft uns ein, lange, ehe man unsern Leib im Staube schlafen läßt.


Quelle: "Das Ich und die Dämonien" - 1920


Unser Leben ist ein Erleben. Es ist so lang, als es Erlebnisse in sich schließt.


Quelle: "Die Weisheit der Freude" - 1921, Berlin Ernst Rowohlt Verlag


Das Kriterium von erlaubt und unerlaubt ist die Gemeinnützlichkeit und die Gemeinschädlichkeit.


Quelle: "Die Weisheit der Freude" - 1921, Berlin Ernst Rowohlt Verlag