Apho Logo


Friedrich Wilhelm Joseph Schelling

* 28.01.1775 - † 20.08.1854


Zitate von Friedrich Wilhelm Joseph Schelling

Insgesamt finden sich 50 Texte im Archiv.
Es werden maximal 5 Texte, täglich wechselnd, angezeigt.

Hier also der Widerspruch, daß der Mensch das, was er will, durch sein Wollen zunichte macht. Aus diesem Widerspruch entsteht jene innere umtreibende Bewegung, indem das Suchende das, was es sucht, gleichsam in einer beständigen Flucht vor sich her treibt.


Dies ist das Geheimnis der Liebe, daß sie solche verbinde, deren jedes für sich sein könnte und doch nichts ist und sein kann ohne das andere.


Werde – der du bist.


Wenn die höchsten Preise aller Art auf die Nützlichkeit gesetzt werden, so muß aus diesem schmählichen Eigennutz des Staats endlich ein gleicher Eigennutz der Einzelnen entstehen und Eigennutz noch das einzige Band werden, das den Staat selbst zusammenhält und den Einzelnen an ihn bindet. Nun gibt es aber in der Welt kein zufälligeres Band als eben dieses.


Die Intelligenz ist auf doppelte Art, entweder blind und bewusstlos oder frei und mit Bewusstsein produktiv, bewusstlos produktiv in der Weltanschauung, mit Bewusstsein in dem Erschaffen einer ideellen Welt.