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Arthur Schopenhauer

* 22.02.1788 - † 21.09.1860


Zitate von Arthur Schopenhauer

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Der Tor läuft den Genüssen des Lebens nach und sieht sich betrogen; der Weise vermeidet die Übel.


Die Injurie, das bloße Schimpfen, ist eine summarische Verleumdung ohne Angabe der Gründe.


Quelle: "Aphorismen zur Lebensweisheit" hg. v. Alfred Alexander Fiedler, Berlin: Wegweiser Verlag - 1924

Vom Schlechten kann man nie zu wenig und das Gute nie zu oft lesen.


Quelle: "Parerga und Paralipomena" - 1851

Ein verschmitzter, schlimmer und gewissenloser Streich ist es, den die Brotschreiber und Vielschreiber treiben, indem sie um ein paar Groschen ihr schlechtes Geschreibsel liefern und den guten Geschmack der Leser sowie die wahre Bildung des Zeitalters vernichten.


Wer von seinem Zeitalter Dank erleben will, muss mit demselben gleichen Schritt halten.


Gedanken und Witze willst du verschwenden?
Den Anhang der Menschen dir zuzuwenden?
Gib ihnen was Gutes zu fressen und zu saufen:
sie kommen in Scharen dir zugelaufen.


Es ist im Leben wie im Schachspiel: Wir entwerfen einen Plan, dieser bleibt jedoch bedingt durch das, was im Schachspiel dem Gegner, im Leben dem Schicksal zu tun belieben wird.


Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt.


Quelle: "Aphorismen zur Lebensweisheit" hg. v. Alfred Alexander Fiedler, Berlin: Wegweiser Verlag - 1924

Jeder ist der heimliche Theaterdirektor seiner Träume...
Jeder ist, während er träumt, ein Shakespeare.


Wenn ein Gott diese Welt gemacht hat, so möchte ich nicht der Gott sein; ihr Jammer würde mir das Herz zerreißen.


Am Ende des Lebens werden wie bei einem Maskenball, die Masken abgesetzt.


Mancher findet sein Herz nicht eher, als bis er seinen Kopf verliert.


In unserem monogamischen Weltteile heißt heiraten seine Rechte halbieren und seine Pflichten verdoppeln.


Quelle: "Aphorismen zur Lebensweisheit" hg. v. Alfred Alexander Fiedler, Berlin: Wegweiser Verlag - 1924

Lesen ist ein bloßes Surrogat des eigenen Denkens. Man läßt dabei seine eigenen Gedanken von einem anderen am Gängelband führen.


Keine Wissenschaft imponiert der Menge so sehr wie die Astronomie.