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Henri Stendhal

* 23.01.1783 - † 23.03.1842


Zitate von Henri Stendhal

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Die verantwortliche Arbeit, der unser Leben ausfüllende Beruf gewährt uns Männern einen Halt, Frauen vermag nichts zu trösten außer Zerstreuung.


Die Macht der Gewohnheit behauptet sich selbst in den leidenschaftlichsten Augenblicken.


Ehrlichkeit ist anstrengend.


Der Gedanke, dass jedes Missgeschick außerordentlich häufig vorkommt, nimmt ihm die Bedenklichkeit.


Auf einen Menschen, der sich erst emporarbeiten musste, macht der Rang eines anderen immer ein großen Eindruck.


In der gepflegten Liebe, vielleicht auch in den ersten fünf Minuten der leidenschaftlichen Liebe schätzt eine Frau den Geliebten mehr nach seinem Wert in den Augen anderer Frauen ein als dem in ihren eigenen.


Verliebte spielen abends im Salon eine gar traurige Rolle, weil man bei Frau en nur ankommt und Eindruck macht, wenn man, sie zu gewinnen, ebenso überlegt vorgeht wie beim Billardspiel.


Eine achtbare Frau befindet sich auf dem Lande, sie hält sich eine Stunde lang bei ihrem Gärtner im Treibhaus auf. Leute, denen sie ein Dorn im Auge ist, verdächtigen sie, mit dem Gärtner ein Verhältnis zu haben. Was soll sie entgegnen?


Es gibt nur ein Mittel, die Treue der verheirateten Frauen zu sichern: nämlich den jungen Mädchen ihre Freiheit und den Verheirateten die Möglichkeit der Scheidung zu geben.


Weinen ist gesteigertes Lachen.