Apho Logo


Henri Stendhal

* 23.01.1783 - † 23.03.1842


Zitate von Henri Stendhal

Insgesamt finden sich 174 Texte im Archiv.
Es werden maximal 10 Texte, täglich wechselnd, angezeigt.

Wenn die jungen Italienerinnen lieben, überlassen sie sich völlig dem natürlichen Gefühl. Höchstens, dass ihnen ein paar handfeste Lebenserfahrungen, die sie an den Türen erlauschen, zu Hilfe kommen.


Die Eifersucht will den Gegenstand ihrer Befürchtung vernichten. Dem Ehrgeizigen liegt das fern, er will vor allem, dass der Gegner Zeuge seines Triumphs werde.


Gut, ihr verschmäht Treue und Glauben. Was bietet die Unbeständigkeit dafür? Etwa Genuss?


Wer die Frauen im Allgemeinen liebt, sollte aufpassen, nicht einer speziell zu verfallen.


Auf einen Menschen, der sich erst emporarbeiten musste, macht der Rang eines anderen immer ein großen Eindruck.


Je mehr in einer Liebe die Wollust anstelle des Gefühls Platz greift, das zuerst das Zusammenleben beherrschte, desto leichter finden Wankelmut und Untreue Eingang.


Anders zu sein erzeugt Haß.


Die Liebe aus Eitelkeit. Die allermeisten Männer, besonders in Frankreich, begehren oder besitzen eine schöne Frau als ein zum Luxus erforderliches Ding, so wie man sich ein schönes Pferd hält.


Es ist albern, einem jungen Mädchen zu sagen: »Du hast dem erwählten Gatten treu zu sein«, und sie danach zur Heirat mit einem langweiligen Alten zu zwingen.


Wenn man von der geliebten Frau kommt, missfällt einem der Anblick jeder anderen Frau und bereitet den Augen geradezu Schmerzen. Ich weiß den Grund.