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Kurt Tucholsky

* 09.01.1890 - † 21.12.1935


Zitate von Kurt Tucholsky

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Nichts verächtlicher, als wenn Literaten Literaten Literaten nennen.


Quelle: "Glossen und Essays - Schnipsel" - 1930


Wenn der Mensch fühlt, daß er nicht mehr hinten hoch kann, wird er fromm und weise; er verzichtet dann auf die sauern Trauben der Welt. Dieses nennt man innere Einkehr.


Quelle: "Der Mensch" - erschienen unter seinem Pseudonym Kaspar Hauser in "Die Weltbühne" Nr. 24, - 16.06.1931


Trott von Gefangenen im Hof – so ist mein Leben nicht.


Gesetze sind Jungfrauen im Parlament, aber Huren vor Gericht.


Fremder Hunger langweilt, fremdes Glück reizt.


Was die Kirche nicht verbieten kann, das segnet sie.


Mit der Logik kann man alles beweisen.


So süß ist keine Liebesmelodie, so frisch kein Bad, so freundlich keine kleine Brust wie die, die man nicht hat.


Es ist schön, mit jemandem schweigen zu können.


Literarische Erfolge beweisen zunächst nicht viel für den Wert eines Werkes. Überschreiten sie aber ein gewisses Maß, so zeigen sie etwas an: nämlich nicht so sehr die Qualität des Buches als den Geisteszustand einer Masse.


Mit unseren Gefühlen sitzen wir meist zwischen zwei Stühlen.


Das Ärgerliche am Ärger ist, daß man sich schadet, ohne anderen zu nützen.