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Lobesversicherungsgesellschaft A.G. [auf Gegenseitigkeit], die darüber wachen, daß einer den andern und der andre den einen fördert, druckt und belobt.
Mit dem Tod ist alles aus. Auch der Tod?
Wir sind manchmal reizend, auf einer Feier ...
und den Rest des Tages ganz wie Herr Meyer.
Dürfen darf man alles - man muß es nur können.
Nähme man den Zeitungen ihren Fettdruck, um wieviel stiller wäre es auf der Welt.
Wenn ich jetzt sterben müßte, würde ich sagen: "Das war alles?"
Und: "Ich habe es nicht so richtig verstanden."
Und: "Es war ein bißchen laut."
Das Christentum ist eine gewaltige Macht. Daß zum Beispiel protestantische Missionare aus Asien unbekehrt wieder nach Hause kommen: das ist eine große Leistung.
Wenn die Unternehmer alles Geld im Ausland untergebracht haben, nennt man dieses den Ernst der Lage. Geordnete Staatswesen werden mit einer solchen Lage leicht fertig; das ist bei ihnen nicht so wie in den kleinen Raubstaaten, wo Scharen von Briganten die notleidende Bevölkerung aussaugen.
Von der Verliebtheit. Von ihr nichts zu bekommen, ist immer noch hübscher, als mit einer andern zu schlafen.
Man kann nicht schreiben, ohne zu lügen.
Was nicht griffbereit ist, was man nicht nachts um zwei Uhr finden kann –; das besitzt man nicht. Das liegt bloß da. Es ist so, wie wenn man es weggeworfen hätte.
Die Katze ist das einzige vierbeinige Tier, das dem Menschen eingeredet hat, er müsse es erhalten, es brauche aber dafür nichts zu tun.