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Ludwig Uhland

* 26.04.1787 - † 13.11.1862

Illustration mit dem Titel: Zwei Seelen
"Zwei Seelen"
Illustration von © Michael Blümel

Zitate von Ludwig Uhland

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Den wird man für erlaucht erkennen, der von dem Recht erleuchtet ist.


Du kamst, du gingst mit leiser Spur,
ein flüchtiger Gast im Erdenland;
Woher? Wohin? Wir wissen nur:
Aus Gottes Hand in Gottes Hand.


Ich hatt’ einen Kameraden, einen bessern find’st du nit.


Der Blick des Forschers fand nicht selten mehr, als er zu finden wünschte.


Frühlingsglaube

Die linden Lüfte sind erwacht,
sie säuseln und wehen Tag und Nacht,
sie schaffen an allen Enden.
O frischer Duft, o neuer Klang!
Nun, armes Herze, sei nicht bang!
Nun muß sich alles, alles wenden.

Die Welt wird schöner mit jedem Tag,
man weiß nicht, was noch werden mag,
das Blühen will nicht enden.
Es blüht das fernste, tiefste Tal:
nun, armes Herz, vergiß der Qual!
Nun muß sich alles, alles wenden!