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Verfasser unbekannt

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Zitate von  Verfasser unbekannt

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Das Beste, was mancher uns tun kann, ist, daß er uns mit seiner Freundschaft verschont.


Quelle: "Fliegende Blätter", humoristisch-satirische Zeitschrift, erschienen bei Braun & Schneider – Originaltext – 1845-1928


Der Arzt nennt die Ehe ein verkehrtes Fieber,
das mit Hitze anfängt und mit Kälte endet.
Der Chemiker: eine einfache Wahlverwandtschaft.
Der Apotheker: ein niederschlagendes Pulver.
Der Mathematiker: eine Gleichung, wo bei zwei
gegebenen Größen sich leicht eine dritte findet.
Der Jurist: ein Kontrakt.
Der Kaufmann: eine Spekulation,
die ebenso oft falliert als glückt.
Der Dichter: einen Roman,
der manchmal mehrere Auflagen erlebt.
Der Schauspieler: eine Tragikomödie,
die stets vom Publikum beklatscht wird.
Der Theaterdirektor: ein Abonnement;
eheliche Untreue ist ein abonnement suspendu.
Der Musiker: ein Konzert, in welchem die Liebe die Flöte bläst,
die Kinderchen die Querpfeife, die Nachbarn die Trompete
und der Mann zuweilen ein Hornsolo.
Der Soldat: einen Feldzug, der sich bald zum Siebenjährigen,
bald zum Dreißigjährigen Krieg ausdehnt.


Quelle: "Fliegende Blätter", humoristisch-satirische Zeitschrift, erschienen bei Braun & Schneider – Originaltext – 1845-1928


Reue ist eine schlafende Furie, die ihre Krallen in unserem Gewissen fest gewurzelt hat. Wollen wir sündigen, so bezwingt sie sich im Traume, und wir sagen: unser Gewissen pocht oder mahnt uns ab; haben wir gesündigt, so erwacht sie und zerfleischt mit ihren scharfen Zähnen unser Herz.


Quelle: "Bilder ohne Rahmen - Aus den Papieren einer Unbekannten" Universitätsbuchhandlung von Karl Winter - Originaltext - 1856


Mancher Mann stirbt, ohne je gelebt, manches Weib, ohne je geliebt, und mancher Kritiker, ohne je gelobt zu haben.


Quelle: "Fliegende Blätter", humoristisch-satirische Zeitschrift, erschienen bei Braun & Schneider – Originaltext – 1845-1928


Ich möchte den Mann kennen, der das Weib kennt, aber ich möchte nicht das Weib kennen, das den Mann kennt.


Quelle: "Fliegende Blätter", humoristisch-satirische Zeitschrift, erschienen bei Braun & Schneider – Originaltext – 1845-1928


Die besten Jahre kommen,
wenn die guten fort sind.


Quelle: "Fliegende Blätter", humoristisch-satirische Zeitschrift, erschienen bei Braun & Schneider – Originaltext – 1845-1928


Gedichte und Rechnungen sind schneller geschrieben als bezahlt.


Quelle: "Fliegende Blätter", humoristisch-satirische Zeitschrift, erschienen bei Braun & Schneider – Originaltext – 1845-1928


Die Liebe ist ein Wechselfieber, bei dem der Frost zuletzt kommt.


Quelle: "Fliegende Blätter", humoristisch-satirische Zeitschrift, erschienen bei Braun & Schneider – Originaltext – 1845-1928


Auf zügellose Freiheit folgt die Knechtschaft, wie auf den Rausch der Katzenjammer.


Quelle: "Fliegende Blätter", humoristisch-satirische Zeitschrift, erschienen bei Braun & Schneider – Originaltext – 1845-1928


Die Schwermut ist sehr häufig die Folge des Leichtsinns.


Quelle: "Fliegende Blätter", humoristisch-satirische Zeitschrift, erschienen bei Braun & Schneider – Originaltext – 1845-1928


Liebe deinen Nächsten. Wie er dich.


Quelle: "Fliegende Blätter", humoristisch-satirische Zeitschrift, erschienen bei Braun & Schneider – Originaltext – 1845-1928


Der Anmaßende betrachtet sich als Gläubiger des Schicksals,
der Bescheidene als Schuldner.


Quelle: "Fliegende Blätter", humoristisch-satirische Zeitschrift, erschienen bei Braun & Schneider – Originaltext – 1845-1928


Allzuviel ist ungesund,
Dabei kommt man auf den Hund;
Allzuwenig ist noch minder,
Denn es ist noch ungesünder.


Quelle: "Fliegende Blätter", humoristisch-satirische Zeitschrift, erschienen bei Braun & Schneider – Originaltext – 1845-1928


Das meiste Unheil auf der Welt, –
Das merke sich ein Jeder, –
Bracht’ uns die Liebe und das Geld,
Die Zunge und die Feder.


Quelle: "Fliegende Blätter", humoristisch-satirische Zeitschrift, erschienen bei Braun & Schneider – Originaltext – 1845-1928


Irdisch menschliche Gefühle sind wie Geyser. Sie sprudeln auf, sie senden ihre gewaltigen Kräfte, ihre feinsten Strahlen hinauf in den ewigen Himmel. Umsonst, sie erben nicht seine Dauer. Sie fallen zurück in den dunklen Schooß der Erde und enden hier den lauten, heißen Lauf, – so matt, – so stille – – –


Quelle: "Bilder ohne Rahmen - Aus den Papieren einer Unbekannten" Universitätsbuchhandlung von Karl Winter - Originaltext - 1856


Die schwache Seite des Kopfes wird das Herz genannt.


Quelle: "Fliegende Blätter", humoristisch-satirische Zeitschrift, erschienen bei Braun & Schneider – Originaltext – 1845-1928


Das Lächeln ist die Waffe der Schweigsamen.


Quelle: "Fliegende Blätter", humoristisch-satirische Zeitschrift, erschienen bei Braun & Schneider – Originaltext – 1845-1928


Blei soll man nicht auf die Goldwaage legen.


Quelle: "Fliegende Blätter", humoristisch-satirische Zeitschrift, erschienen bei Braun & Schneider – Originaltext – 1845-1928


Die Epigrammisten sind die Homöopathen der Poesie.


Quelle: "Fliegende Blätter", humoristisch-satirische Zeitschrift, erschienen bei Braun & Schneider – Originaltext – 1845-1928


Viele nützen als Pflaster gegen die Langeweile
das Straßenpflaster.


Quelle: "Fliegende Blätter", humoristisch-satirische Zeitschrift, erschienen bei Braun & Schneider – Originaltext – 1845-1928


Die besten Lebensjahre sind die, in denen die Arbeit gut bekommt und das Vergnügen nicht schlecht.


Quelle: "Weiser Humor – Lachende Philosophie. 1000 der besten boshaften Sinnsprüche" - 1931


Nichts verdirbt den Charakter so sehr, als Beleidigungen unerwidert ertragen zu müssen.


Quelle: "Fliegende Blätter", humoristisch-satirische Zeitschrift, erschienen bei Braun & Schneider – Originaltext – 1845-1928


Der Herrgott macht die Ernte und der Bauer die Preise.


Quelle: "Weiser Humor – Lachende Philosophie. 1000 der besten boshaften Sinnsprüche" - 1931


Auf schmale Blätter schreibe, lieber Schatz!
Ist klein der Raum, hat nicht viel Dummes Platz.


Quelle: "Fliegende Blätter", humoristisch-satirische Zeitschrift, erschienen bei Braun & Schneider – Originaltext – 1845-1928


Mancher hält sich für energisch und ist doch nur rücksichtslos.


Quelle: "Fliegende Blätter", humoristisch-satirische Zeitschrift, erschienen bei Braun & Schneider – Originaltext – 1845-1928