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Rahel Varnhagen von Ense

* 19.05.1771 - † 07.03.1833


Zitate von Rahel Varnhagen von Ense

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Reisen setzt immer eine große Müßigkeit voraus, oder man muß sie dazu voraussetzen.


An sich arbeiten; klar machen, was uns verwirrt und drückt,
und wären es die größten Schmerzen – heißt gut sein.


Alles, was wir wissen, bezieht sich auf etwas, was wir nicht wissen.


Quelle: Briefe. An Karl August Varnhagen. 7. November 1808


Es gibt eine gehässige, ungehobelte Art zu tadeln und Kritik zu üben, womit nichts gewonnen, niemand gebessert, nur die Absicht, wehe zu tun, erreicht wird. Es gibt aber auch eine andere, geistreiche, wohlwollende Art, wodurch wir nicht wenig gefördert werden können.


In der Tiefe ihres Gemütes verbirgt die Menschheit ihre Schätze.


Ich war gestern in der größten Harmonie über alle mir bekannten Dinge und in der vollständigsten Seelenruhe und fühlte, daß das Glück ist; und fühlte dabei in vollstimmigsten, zugleich tönenden Akkorden alles Leben meines Herzens.


Die Schläge haben das Alte in mir gestählt und bewährt und mich ehrlich neu und weiter urbar gemacht.