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Rahel Varnhagen von Ense

* 19.05.1771 - † 07.03.1833


Zitate von Rahel Varnhagen von Ense

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Jeder, der nur einmal seine Überzeugung in sich zum Schweigen bringt, ist unrein, geistlos, zu allem Schlechten fähig; denn die Möglichkeit und der Anfang ist da!


Weißt du, warum wir hoffen? Wir können nicht ohne Bild leben.
Ohne Hoffen haben wir kein Bild in der Seele; da ist nichts.


Auf das selbst Denken kommt alles an, auf die Gegenstände desselben oft sehr wenig.


Ein gebildeter Mensch ist nicht der, den die Natur verschwenderisch behandelt hat; ein gebildeter Mensch ist der, der die Gaben, die er hat, gütig, weise und richtig und auf die höchste Weise gebraucht: der mit festen Augen hinsehen kann, wo es ihm fehlt, und einzusehen vermag, was ihm fehlt.


Auch ist der Schmerz, wie ich ihn kenne, auch ein Leben.


Es gibt eine gehässige, ungehobelte Art zu tadeln und Kritik zu üben, womit nichts gewonnen, niemand gebessert, nur die Absicht, wehe zu tun, erreicht wird. Es gibt aber auch eine andere, geistreiche, wohlwollende Art, wodurch wir nicht wenig gefördert werden können.


In der Tiefe ihres Gemütes verbirgt die Menschheit ihre Schätze.