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Die Vernunft und eine auf Vernunft beruhende Kunst sind Fähigkeiten, die an sich und ihren entsprechenden Werken genug haben.
Diejenigen aber, die den Bewegungen der eigenen Seele nicht aufmerksam folgen, müssen notwendig unglücklich sein.
Was dem Schwarm nicht zuträglich ist, ist auch der Biene nicht zuträglich.
Wenn du zugleich eine Stiefmutter und eine Mutter hättest, würdest du jene zwar ehren, aber trotzdem würdest du fortgesetzt zu deiner Mutter zurückkehren.
Für den Vernünftigen ist dieselbe Tat naturgemäß und vernunftgemäß.
Wie schnell doch alles entschwindet! In der Welt die Menschen selbst, im Lauf der Zeit ihr Gedächtnis!
Wenn du Gutes getan hast und in anderer Hinsicht Gutes erfahren, was suchst du daneben noch ein Drittes wie die Toren, dass du für einen Wohltäter giltst oder eine Gegengabe erlangst.
Das ist der gewöhnliche Gang der Welt: auf und ab, von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Jede Natur hat an ihrem Wohlergehen Genügen.
Dringe in das Innere der Menschenseele ein, und du wirst sehen, vor was für Richtern du dich fürchtest und was für Richter sie über sich selbst sind.