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Marcus Annius Verus

* um 50 - † nach 135


Zitate von Marcus Annius Verus

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Unrecht tut oft derjenige, der etwas nicht tut, nicht nur der, der etwas tut.


Schätze niemals als deinen Vorteil, was dich einmal dazu zwingen wird, die Treue zu übertreten, die Achtung im Stich zu lassen, jemanden zu hassen, zu beargwöhnen, zu verfluchen, etwas zu wünschen, was der Mauern und Vorhänge bedarf.


Verzweiflung befällt zwangsläufig die, deren Seele aus dem Gleichgewicht ist


Wie schnell doch alles entschwindet! In der Welt die Menschen selbst, im Lauf der Zeit ihr Gedächtnis!


Die Achtung aber vor der eigenen Denkkraft und ihre Hochschätzung wird bewirken, dass du wohl mit dir selbst zufrieden bist als auch dich wohl zu den Gliedern der Gemeinschaft fügst und mit den Göttern übereinstimmst.


Die Reue ist eine Art Selbstvorwurf, dass man etwas Nützliches vorbei gehen ließ. Das Nützliche aber muss etwas Gutes sein, und der sittlich gute Mensch muss sich darum bemühen.


Jedes ist zu einem Zweck entstanden, Pferd, Weinstock. Was wunderst du dich? Auch die Sonne wird sagen, ich bin zu einer Aufgabe entstanden, und die übrigen Götter. Du nun wozu?


Das Zukünftige soll dich nicht beunruhigen, denn du wirst, wenn nötig, zu ihm herankommen mit derselben Vernunft, die du jetzt dem Gegenwärtigen gegenüber gebrauchst.


Für den Vernünftigen ist dieselbe Tat naturgemäß und vernunftgemäß.


Wo ein Werk nach der Göttern und Menschen gemeinsamen Vernunft vollbracht werden kann, da gibt es nichts Schlimmes.