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Ihr unbegreiflichen Menschenkinder, wie könnt ihr in euch so viel Nieder tracht und Größe, so viel Tugend und Laster zugleich vereinen?
Jeder Mensch kommt mit einer sehr großen Sehnsucht nach Herrschaft, Reichtum und Vergnügen sowie einem starken Hang zum Nichtstun auf die Welt.
Platon träumte viel und seither haben die Menschen nicht weniger geträumt.
Mein Beruf besteht darin, zu töten und getötet zu werden, damit verdiene ich mir meinen Lebensunterhalt, wem ich diene, ist mir dabei gleichgültig.
Denn worum geht es eigentlich? Um das Glücklichsein. Was tut es dann, ob man klug oder dumm ist?
Die Galle macht jähzornig und krank, doch ohne Galle könnte der Mensch nicht leben.
Bis in die Heilkunde hinein herrscht die Mode!
Die Menschen sind aus Gewohnheit abergläubisch und aus Instinkt Schurken.
Parlament gegen Kirche, Literaten gegen Literaten, Hofschranzen gegen Höflinge, Finanzleute gegen das Volk, Weiber gegen ihre Männer, Verwandte gegen ihre Angehörigen. Es ist ein ewig währender Krieg.
Die Menschen gebrauchen ihren Verstand nur, um ihr Unrecht zu rechtfertigen, und ihre Sprache allein, um ihre Gedanken zu verbergen.
Das Geheimnis der Kunst ist das, daß sie die Natur korrigiert.
Auch im Genuß soll stets die Weisheit führen.