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Karl Julius Weber

* 20.04.1767 - † 19.07.1832


Zitate von Karl Julius Weber

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Der civilisierte Wilde ist der schlimmste aller Wilden.


Quelle: "Demokritos oder hinterlassene Papiere eines lachenden Philosophen" - 1868
III. Band, Riegersche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart


Wahre Volksfeste erhöhen das Leben, ziehen den Menschen aus dem Ichtum seiner Hütte und erwärmen das Herz für Menschen und Bürgertum, für Staat und Vaterland.


Das Leben ist eine Krankheit, das Schlaf ein Palliativ, der Tod die Radikalkur.


Echter Humor gebraucht nie seine Kraft gegen Wehrlose.


Der ganze Spuk mit der 13 rührt wahrscheinlich aus dem Evangelium: Jesus saß zu Tische mit den Zwölfen. Folglich war er der Dreizehnte und endete so unglücklich, weil unter den Zwölfen ein Schurke war, Judas.


Petrus soll sogar Franklin, der ihm offen beichtete, daß er keine andere Religion habe als das Naturgesetz und die Menschenliebe, zugeflüstert haben: ’Komm herein und nimm Platz, wo du willst!


Der Kuß der Liebe ist eine symbolische Geschlechtsvereinigung, ein implizierter Beischlaf, und der Beischlaf ein explizierter Kuß.


Gott steh’ ihr bei - der Klerikei - die Laien lernen lesen.


Von oben herab muss reformiert werden, wenn nicht von unten hinauf revolutioniert werden soll.


Große, starke Seelen sind selten ärgerlich, desto mehr aber schwache und fast alle Weiber.