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John Wesley

* 17.07.1703 - † 02.03.1791


Zitate von John Wesley

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O Herr, lasse nicht zu, daß wir unnütz dahinleben.


Aller Segen, den wir von Gott empfangen, entspringt allein aus seiner Gnade, Großmut und Wohlwollen. Es ist eine freie, unverdiente Gnade, ganz und gar unverdiente Gnade, die den Menschen aus dem Staub der Erde formte, ihm eine lebendige Seele einhauchte, seiner Seele den Stempel der Gottbildlichkeit aufdrückte und ihm alles unterstellte. Diese freie Gnade währt heute noch und gibt uns Leben und Atmen und alle Dinge. Denn es gibt nichts, was wir haben oder sind oder tun, mit dem wir uns auch nur eine Kleinigkeit bei Gott verdienen können.


Obgleich ich immer haste, so bin ich doch nie in Eile.


Leidenschaft und Vorurteil regieren die Welt - unter dem Namen der Vernunft.


Gnade zur rechten Zeit

Mach dir keine Sorgen um zukünftige Versuchungen. Das ist ein gefährlicher Fallstrick. Denke nicht: "Was werde ich tun, wenn diese oder jene Versuchung kommt? Wie werde ich standhalten können? Ich habe das Gefühl, daß mir die Kraft zum Widerstand fehlt. Ich kann den Feind nicht überwinden." Sehr richtig! Du hast die Kraft jetzt nicht, weil du sie jetzt nicht benötigst. Du bist zur Zeit nicht imstande, den Feind zu besiegen. Aber zur Zeit greift er dich ja auch gar nicht an. Mit der Gnade, die du jetzt hast, könntest du den Versuchungen denen du gar nicht ausgesetzt bist, nicht widerstehen. Aber wenn die Versuchung kommt, kommt auch die Gnade. Für größere Prüfungen wirst du auch größere Kraft erhalten. Wenn du viel zu leiden hast, wirst du im selben Maße reichlich von Gott getröstet. Deshalb wird dir in jeder Lage die Gnade Gottes genügen. Er wird nicht zulassen, daß du heute über deine Kräfte hinaus versucht wirst. Er wird zugleich mit der Versuchung auch einen Ausweg schaffen. Wie deine Tage, so soll deine Kraft sein.