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Die Kunst ist über dem Menschen: Wir können die herrlichen Werke ihrer Geweihten nur bewundern und verehren und, zur Auflösung und Reinigung aller unsrer Gefühle, unser ganzes Gemüt vor ihnen auftun.
In dem tobenden und schäumenden Meere spiegelt sich der Himmel nicht, der klare Fluss ist es, worin Bäume und Felsen und die ziehenden Wolken und alle Gestirne des Firmamentes sich wohlgefällig beschauen.
Kunst ist die Blume menschlicher Empfindung zu nennen. In ewig wechselnder Gestalt erhebt sie sich unter den mannigfaltigen Zonen der Erde zum Himmel empor.
Die eine der Sprachen, welche der Höchste selber von Ewigkeit zu Ewigkeit fortredet, die ewige lebendige, unendliche Natur, zieht uns durch die weiten Räume der Lüfte unmittelbar zu der Gottheit hinauf.
Kunstwerke passen in ihrer Art so wenig als der Gedanke an Gott in den gemeinen Fortfluss des Lebens.