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Caroline von Wolzogen

* 03.02.1763 - † 11.01.1847


Zitate von Caroline von Wolzogen

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Die kalte Hand des Argwohns fährt zerstörend wie der erste Nachtfrost über die Blätter und zarten Blüten des Herzens. Was er zerknickte, hebt sich nie in seinem völligen Farbenschmelz wieder empor.


Die Sehnsucht nach dem Bessern, dem Ewigen, ist das Einzige, was wir aus diesem Leben mit wegnehmen; sie ist wie der Sternenhimmel, unveränderlich.


Quelle: "Pharus am Meere des Lebens" - 1884


Freiheit wünschen nur wenige edle Menschen, Willkür der große Haufen.


Bei gewöhnlichen Menschen folgt das Herz den Sinnen; in edleren Naturen folgen die Sinne dem Herzen. Beides ist getrennt bei Fühllosen und Rohen.


Quelle: "Klassisches Vergißmeinnicht" Denkblätter auf alle Tage des Jahres, ausgewählt aus deutschen Dichtern und Prosaikern von Julius Krais, Reutlingen Verlag von Fleischhauer & Spohn" - 1897


Wer aus der Idee lebt, lebt weise, wer aus der Maxime, klug, wer aus den Sinnen, gestaltlos und leer, wer aus dem Herzen, schön aber unglücklich, wer aus allen vieren zusammen, würdig, schön und glücklich.