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Alexander Otto Weber

* 15.04.1868 - † nach 1927


Zitate von Alexander Otto Weber

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Man sagt, kein Mensch verliert im Ausland seine Nationalität so leicht wie der Deutsche. Sollte das nicht mehr an Deutschland als am Deutschen liegen? Wenn ein Vater mit fünf von seinen sechs Kindern zerfällt, ist immer der Vater schuld daran.


Quelle: "Ohne Maulkorb - gereimte Satiren" - 1905, Verlag F. Rothbarth G.m.b.H.


Die Ehrlichkeit – die Tugend, die den Esel vor dem Fuchs auszeichnet.


Quelle: "Ohne Maulkorb - gereimte Satiren" - 1905, Verlag F. Rothbarth G.m.b.H.


Wer nie verheiratet war, soll nicht von Enttäuschung reden.


Quelle: "Durch die Lupe" - 1907, Verlag F. Rothbarth G.m.b.H.


Der Nationalstolz ist der billigste Stolz, den ich mir denken kann. Auch die edelste Nation besteht zum größten Teil aus Menschen, auf die man gar keinen Grund hat, stolz zu sein.


Quelle: "Durch die Lupe" - 1907, Verlag F. Rothbarth G.m.b.H.


Man will statt des Wortes ›Trinkgeld‹ das Wort ›Dankgeld‹ einführen, um die Beschenkten nicht zum Trinken zu animieren, Ja, der Deutsche denkt unendlich tief, keine Albernheit ist ihm zu albern!


Quelle: "Ohne Maulkorb - gereimte Satiren" - 1905, Verlag F. Rothbarth G.m.b.H.


Heute ersetzt man so viel Menschenarbeit viel besser durch Maschinen, schade, daß man die meisten Menschen nicht durch Verdauungsmaschinen ersetzen kann.


Quelle: "Durch die Lupe" - 1907, Verlag F. Rothbarth G.m.b.H.


Latein zu studieren, um logisch denken zu lernen, kommt mir vor, wie Musikunterricht, um besser rechnen zu lernen. Man muß direkt das logische Denken verlernt haben und Professor geworden sein, um an solchen Blödsinn zu glauben.


Quelle: "Frech und froh - gereimte Satiren" - 1906, Verlag F. Rothbarth G.m.b.H.