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Otto Weininger

* 03.04.1880 - † 04.10.1903


Zitate von Otto Weininger

Insgesamt finden sich 3 Texte im Archiv.

Die Langeweile und die Ungeduld sind die unsittlichsten Gefühle, die es geben kann. Denn in ihnen setzt der Mensch die Zeit als real: er will, daß sie verstreiche, ohne daß er sie ausfülle, ohne daß sie bloße Erscheinungsform seiner inneren Befreiung und Erweiterung ist, bloße Form, in der er sich verwirklichen zu trachten habe, sondern unabhängig von ihm, und er unabhängig von ihr.


Quelle: "Besinnung und Einsicht : Lebensziele - Lebenswege"
Aphorismen d. 19. u. 20. Jh. ges. u. hrsg. von Hans Margolius u. Ernst Kobelt, Strom-Verlag Zürich - 1981


Ein Mensch kann innerlich an nichts anderem zugrunde gehen, als an einem Mangel an Religion .


Quelle: "Besinnung und Einsicht : Lebensziele - Lebenswege"
Aphorismen d. 19. u. 20. Jh. ges. u. hrsg. von Hans Margolius u. Ernst Kobelt, Strom-Verlag Zürich - 1981


Genesen heißt: mit dem All sich wieder verbinden. Krankheit heißt Einsamkeit.


Quelle: "Besinnung und Einsicht : Lebensziele - Lebenswege"
Aphorismen d. 19. u. 20. Jh. ges. u. hrsg. von Hans Margolius u. Ernst Kobelt, Strom-Verlag Zürich - 1981