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Müßiggang ist allen Geistes Anfang.
Das echte Talent erkennt man weniger in seinen erstaunlichen Anlagen als in der selbstlosen Fähigkeit, die überlegene Leistung eines andern glühend zu verehren. Das ist die Noblesse der Ebenbürtigkeit.
Quelle: "Besinnung und Einsicht : Lebensziele - Lebenswege"
Aphorismen d. 19. u. 20. Jh. ges. u. hrsg. von Hans Margolius u. Ernst Kobelt, Strom-Verlag Zürich - 1981
Die Bildung ist der Tod der mystischen Produktivität. Das Publikum, das am Nachmittag die "Antigone" und am Abend die "Stützen der Gesellschaft" erträgt.
Quelle: "Lob der Erziehung. Aphorismen für Pädagogen" Hrsg. Winfried Hönes, Wiesbaden - 1988
Mensch sein heißt, dem Leben ein Gleichnis entgegenzusetzen.
Quelle: "Leben heißt sich mitteilen" - Franz Werfel
Die verwerflichsten Worte, die ein Mensch sprechen kann aus der kreatürlichen Angst vor dem Denken und Fühlen: «Ich bin zu dumm dazu». Oder: «Ich habe keinen Kopf dafür». Das bequeme Verharren in der Niedrigkeit ist niedriger als diese Niedrigkeit selbst.
Quelle: "Besinnung und Einsicht : Lebensziele - Lebenswege"
Aphorismen d. 19. u. 20. Jh. ges. u. hrsg. von Hans Margolius u. Ernst Kobelt, Strom-Verlag Zürich - 1981