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Johann Heinrich Daniel Zschokke

* 22.3.1771 - † 27.6.1848


Zitate von Johann Heinrich Daniel Zschokke

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Der tugendhafte Mensch liebt seine Pflicht mit eben dem strengen, unbezwinglichen Eifer, wie andere das, was sie ihr Recht nennen. Er kann, wie andere für ihr Recht freudig in den gewissen Tod gehen, ebenso für seine Pflicht. Denn Pflichten sind die ehernen unvertilgbaren Rechte des sittlichen Geistes.


Zeitungen sind Zeit-Zungen.


Wer nicht heiter über den Tod denken kann, der hat auch noch nicht heiter und deutlich über das Leben gedacht.


Was ist das Leben des Heuchlers? Ein lebenslänglicher Widerspruch mit sich selbst. Er ist ein Schauspieler, den man öffentlich nie in seiner wahren Gestalt und Denkart, sondern in seiner künstlich angenommenen Rolle das vorstellen sieht, was er nicht ist; eine falsche Münze, in sich ohne Werth, die durch äußeres Gepräge den Unerfahrnen, oder Gutmüthigen täuscht.


Quelle: "Pharus am Meere des Lebens" - 1884


Das Wort, in welchem sich aller Adel, alle Liebenswürdigkeit des Geistes ausdrückt, heißt Unschuld. Sie ist die erhabenste Zierde der Jungfrau, der Grund aller weiblichen Tugenden.


Von allen irdischen Lebensfreuden ist keine tiefer in alle Gefühle des Lebens eingreifend als die häusliche Freude.


Häusliches Glück ist das beste Glück!