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Johann Heinrich Daniel Zschokke

* 22.3.1771 - † 27.6.1848


Zitate von Johann Heinrich Daniel Zschokke

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Die Musik ist wie ein geistiges, himmlisches Bad; die kranke Seele taucht sich selbst verlierend in den Strom der holden Töne unter und tritt genesen und verklärter wieder hervor.


Die Gefühle das Herzens sollen nicht Herrscher sein über den erwägenden, prüfenden Geist, sondern nur seine Diener und Gehilfen.


Es schlägt endlich für jeden Menschen eine ernste Stunde des Erwachens, des stillen Nachdenkens über sich und Gott, die Erinnerung an die unausweichbaren Schicksale der Seele jenseits des Grabes. – Früh oder spät, aber jedem Menschen schlägt diese Stunde endlich, die sein Innerstes tief erschüttert und seinen Geist unwillkürlich bis an die Schwelle des Todes, an das geheimnisvolle Tor der Ewigkeit, rückt.


Es gehört zu den alltäglichen Täuschungen, die Stunden der Vergangenheit und Zukunft reizender zu finden als die Gegenwart.


Wer ohne Freund ist, geht wie ein Fremdling über die Erde, der niemandem gehört.


Von allen Verbindungen, welche Menschen Mitmenschen im Leben knüpften, kenne ich keine, die ehrwürdiger, wichtiger und segensreicher wäre als die Ehe.


Unsere Menschheitsrechte haben wir nicht für den Staat, sondern der Staat ist erschaffen für sie.