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Joseph Stanislaus Zauper

* 18.03.1784 - † 30.12.1850


Zitate von Joseph Stanislaus Zauper

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Wer so recht sich selbst leben könnte! Einsam wie und wann er wollte, nur mit sich und seinem Gott in Zwiesprach; aber einen Freund zu haben, wie lieblich! Wo findest du ihn aber, dass er zu dir stimmte, dich nicht hindere, dich nicht verzögere?


Quelle: "Aphorismen moralischen und ästhetischen Inhalts" 1840


So mancher Enthusiasmus hat eine Zugabe von Torheit.


Quelle: "Aphorismen moralischen und ästhetischen Inhalts" 1840


Wenn ich ein geistreiches Buch lese, da wachsen die Gedanken empor, üppig und reich; ebenso wenn ich eine gute Musik höre, regen sich die Finger unwillkürlich, und Melodien singen in der Brust, die ich leicht in den Saiten ausspreche. Das Verwandte lockt in der Natur überall Verwandtes. Hohes reißt empor, Niederes presst nieder.


Quelle: "Aphorismen moralischen und ästhetischen Inhalts" 1840


Keine Sprache schreibt, wie sie spricht, sie macht sich Zeichen und Laute selber.


Quelle: "Aphorismen moralischen und ästhetischen Inhalts" 1840


Mit jedem Buche muss man vorsichtig umgehen; es ist immer doch nur eine Stimme, eine Person, die redet; aber der gedruckte Buchstabe stellt sich anmaßend vor uns, die stehende Letter nimmt sich heraus, diktatorisch aufzutreten als gesammelter Ausspruch, wenn nicht aller, doch vieler.


Quelle: "Aphorismen moralischen und ästhetischen Inhalts" 1840


Ein ungehöriger Ausdruck, der zu viel sagt oder zu wenig, verdirbt die Wirkung der besten Sache.


Quelle: "Aphorismen moralischen und ästhetischen Inhalts" 1840


Die Menschen sind immer rührig und tätig, dass etwas geschehe, nicht dass etwas fertig werde; denn dazu kann es bei dem ewigen Wechsel der Dinge nicht kommen.


Quelle: "Aphorismen moralischen und ästhetischen Inhalts" 1840