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Karl Heinrich Waggerl

* 10.12.1897 - † 04.11.1973


Karl Heinrich Waggerl wurde am 10. Dezember 1897 als Sohn eines Zimmermannes in Bad Gastein geboren. Er wuchs in rmlichen Verhltnissen auf und absolvierte das Lehrerseminar in Salzburg. Als Offizier im Ersten Weltkrieg geriet er bis 1920 in italienische Kriegsgefangenschaft. Anschlieend heiratete er Edith Pitter und trat eine Lehrerstelle in Wagrain an.

1923 schied er wegen einer chronischen Lungenkrankheit aus dem Schuldienst aus, worauf er mit dem Schreiben beginnt.Der Schriftsteller Karl Heinrich Waggerl lebte ber 50 Jahre in Wagrain, in dem nach ihm benannten Waggerl-Haus am Kirchboden in dem die literarischen Werke von Waggerl entstehen.

1930 verffentlicht er im renommierten Insel-Verlag seinen Romanerstling "Brot", es folgten weitere Werke wie 1931 "Schweres Blut", 1934 "Das Jahr des Herrn" und 1935 "Mtter". Die Einfachheit des Erzhlens in Verbindung mit gtigem Humor und tiefgrndiger Nachdenklichkeit waren Waggerls schriftstellerische Eigenart. Sein Schreiben stammt aus dem Unmittelbaren, der sinnhaft erlebten drflichen Umgebung und ihren alltglichen Begebenheiten.

Karl Heinrich Waggerl engagierte sich auch in ffentlichen Belangen so wurde er 1939 Landesobmann fr Schriftsteller im Gau Salzburg und war ab 1940 Brgermeister in Wagrain er beteiligte sich zudem an der Entwicklung des Fremdenverkehrs der Gemeinde Wagrain. Gegen die Einvernahme seiner Werke durch den Nationalsozialismus hat sich Waggerl nicht gewehrt.

Nach dem 2. Weltkrieg erlangter er Bekanntheit durch unzhlige Lesereisen durch sterreich, Deutschland und die Schweiz. Zunehmend wendete sich Waggerl in seinem Stil den kleinen Prosaformen zu. Von seinen Bchern werden mehr als fnf Millionen Exemplare verkauft und in mehr als ein Dutzend Sprachen bersetzt. Weitere Werke von ihm sind "Wagrainer Tagebuch" 1936, "Heiteres Herbarium" 1950, "Liebe Dinge" 1956 sowie "Das ist die stillste Zeit im Jahr" 1956. Eine andere Leidenschaft von Karl Heinrich Waggerl war die Fotografie, einige seiner Bilder wurden erst in den letzten Jahren im Waggerl-Haus entdeckt als dieses zum Museum umgebaut wurde.

Am 04. November 1973 starb Karl Heinrich Waggerl bei einem Verkehrsunfall in Schwarzach.



Zitate von Karl Heinrich Waggerl


Die 44 Aphorismen dieses Autoren drfen auf Grund der Beschrnkungen durch das Urheberrechtsgesetz erst nach dem 01.01.2044 verffentlicht werden!


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